Mittwoch, 23.05.2012
13.01.2010
Share |
Technologie

BMW lässt sich bei Elektroauto Zeit

Der Autobauer BMW wird sein erstes Elektrofahrzeug deutlich später auf die Straße bringen als die Konkurrenz. "Wir entwickeln ein komplett neues Auto, das rein auf elektrisches Fahren ausgelegt ist", sagte Projektleiter Ulrich Kranz der Deutschen Presse-Agentur dpa am Dienstag auf der Autoshow in Detroit. "Das dauert länger, als einen vorhandenen Wagen auf Elektroantrieb umzubauen." Bis 2015 soll das sogenannte Megacity Vehicle - ein Viersitzer - in Serie gehen. Die Testläufe sind nach Kranz' Angaben ein voller Erfolg. "Vermeintliche Probleme stellten sich in der Praxis als vollkommen unwichtig heraus." General Motors will mit seinem Chevy Volt dagegen schon Ende des Jahres an den Start gehen, Renault und Nissan mit einer ganzen Flotte an Elektrowagen 2011 und 2012. Für BMW rollen in deutschen Ballungszentren und den USA derzeit 600 auf Elektroantrieb umgebaute Mini. Autofahrer testen dabei die Alltagstauglichkeit. "Die Leute haben gemerkt, dass ihnen die Reichweite von 150 Kilometern vollkommen ausreicht", sagte Kranz. Am Tag würden durchschnittlich nur 35 Kilometer zurückgelegt. "Selbst im Flächenstaat Kalifornien, wo die Leute mehr fahren, reichte die Batterieladung." Die öffentlichen Ladestationen würden kaum genutzt. BMW Active E geht 2011 auf die Teststrecke Die Fahrer meckerten dagegen über den eingeschränkten Kofferraum und die fehlende Rückbank. Dort sitzen die Batterien. Beim neueren Testmodell sind die Mankos bereits behoben. "Der BMW Active E ist ein Viersitzer mit 200 Litern Kofferraum." Kranz und sein 180-köpfiges Team haben die leistungsfähigeren und kleineren Batterien im Unterboden und Motorraum versteckt. Im kommenden Jahr soll der BMW Active E, ein umgebauter 1er BMW, breit getestet werden. Eine Serienproduktion schloss Kranz aber aus. "Das Fahrzeug ist aus unserer Sicht noch nicht so weit." Zudem wäre der Preis schlicht zu hoch. Wieviel das spätere Megacity Vehicle kosten soll, ließ Kranz offen. Auch zur Stückzahl, dem Produktionsstandort und dem endgültigen Namen hielt er sich bedeckt. "Es wird aber definitiv ein BMW." (dpa)

 
 
Zurück Artikel bookmarken Kommentar abgeben Artikel drucken Heft-Abo
 

IHR KOMMENTAR

Ihr Kommentar:*
Ihr Name:* Ihre E-Mail:*
Liebe Leser,
aus Gründen der Fairness wird die AUTOHAUS Online-Redaktion nur noch Kommentare freischalten, die der Netiquette entsprechen und mit vollem Namen (keine Pseudonyme) gekennzeichnet sind.
* Bitte geben Sie hier die Lösung der links gezeigten Aufgabe an:
 

KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

Bisher noch keine Kommentare! Geben Sie doch den Ersten ab.

0 Leserbriefe

"HB ohne Filter" vom 18. Mai

Kommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat

Heute mit den Themen: BMW-Rekorde, Fiat-Kontraste und Die Autohaus-Zukunft: Personal! MEHR

Frage der Woche

Download

AUTOHAUS-Bildschirmschoner

Ob Autopremiere, Politdebatte oder Promi-Schnappschuss – mit dem "I Saver" sind Sie immer auf dem Laufenden. mehr

Bildergalerien

Branchenrecht


Händlerbefragung

Die aktuelle Ausgabe des AUTOHAUS pulsSchlag

Topthema im Mai: Automobile Zukunft mehr

EXTRA

Jetzt neu: Fachbücher als eBook!

Einige unserer Praxishandbücher und Ratgeber können Sie jetzt auch als eBook bestellen! mehr

Marktplatz

Frische Ware

Auf dem neuen AUTOHAUS Marktplatz finden Sie alle Spezialisten und Dienstleister für ein erfolgreiches Kfz-Geschäft. mehr

Akademie aktuell

Professionelles Teile- und Zubehörmanagement im Autohaus

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Teile- und Zubehörlager ertragreich managen! Anmeldung und Termine

Social Media

Besuchen Sie AUTOHAUS auf Facebook!

"Gefällt mir" – jetzt am virtuellen Stammtisch über bunte Branchenthemen diskutieren! mehr