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September
BMW leidet unter Kaufzurückhaltung
BMW war im September wegen der Folgen der internationalen Finanzkrise im Rückwärtsgang unterwegs. Wie das Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte, ging der Absatz der Gruppe mit den drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,6 Prozent auf 121.621 Fahrzeuge zurück. Insbesondere BMW litt unter der Kaufzurückhaltung der Kunden in den USA und Westeuropa, aber auch der bisherige Absatzgarant Mini schwächelte zum ersten Mal seit längerer Zeit. Hier gingen die Verkäufe um 5,5 Prozent auf gut 22.600 Fahrzeuge zurück. In den USA, dem größten Absatzmarkt für BMW, lag die Zahl der verkauften Autos mit rund 18.500 um gut ein Viertel unter dem Vorjahreswert (wir berichteten). Bei der Kernmarke BMW brach der Absatz hier sogar um fast 30 Prozent ein. In Westeuropa sah es nicht viel besser aus. Hier verzeichnete BMW ein Absatzminus von gut 16 Prozent. Zuwächse lieferten dagegen Osteuropa, Südamerika und China, wenngleich auf diesen Märkten noch keine großen Stückzahlen verkauft werden. In den ersten neun Monaten kamen die Münchner mit 1,114 Millionen verkauften Autos aber immer noch auf ein leichtes Absatzplus von 1,7 Prozent. Der Mini-Absatz liegt bislang zwölf Prozent über dem Vorjahreswert, BMW allerdings erreichte mit etwas mehr als 928.000 verkauften Fahrzeugen gerade noch den Stand von Ende September 2007. Verkaufsziel weiter fest im Blick Ungeachtet der schwierigen Lage bekräftigte ein Sprecher des Unternehmens am Mittwoch auf Anfrage das Ziel, den Absatz in diesem Jahr nochmals zu steigern. Im vergangenen Jahr hatte die Gruppe weltweit gut 1,5 Millionen Fahrzeuge verkauft. Auf die schwindende Nachfrage reagierte BMW bereits mit Produktionskürzungen. (dpa)
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