Mittwoch, 23.05.2012
22.09.2009
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Zeitung

BMW prüft Mini-Fertigung in Deutschland

Der Mini könnte künftig auch in Deutschland vom Band rollen. BMW denkt über zusätzliche Produktionskapazitäten für den Kleinwagen nach, der bislang nur in England hergestellt wird. "Wir können uns auch einen deutschen Standort für die Produktion von Mini-Derivaten vorstellen", sagte Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt dem "Handelsblatt" (Dienstag). Die Marke habe durch neue Varianten wie Coupé und Roadster noch Wachstumspotenzial. Derzeit wird der Mini ausschließlich im britischen Oxford gebaut. Dort sollen künftig bis zu 240.000 Fahrzeuge pro Jahr vom Band laufen. Konkreter sind die Pläne für den chinesischen Markt, der während der Absatzkrise in den vergangenen Monaten zumindest für eine gewisse Nachfrage gesorgt hatte. Nach Daimler und Audi will nun auch BMW dort seine Fertigung ausbauen. "Wir sprechen mit unserem chinesischen Partner über eine Erweiterung der Produktion." Derzeit fertigt BMW mit seinem Joint-Venture-Partner Brilliance maximal 41.000 Autos im Jahr, hat aber in diesem Jahr schon 56.000 Wagen auf dem Boommarkt abgesetzt. Auch dem hart von der Krise getroffenem US-Markt traut Arndt wieder Wachstum zu. In den USA baut BMW derzeit die Kapazitäten aus. "Spartanburg wird Mitte 2010 seine maximale technische Produktionskapazität zur Verfügung haben. Diese Kapazität werden wir in den nächsten Jahren bei einer Markterholung auch brauchen." BMW baut in Spartanburg vor allem Geländewagen. Vergangenes Jahr hatte der Ausstoß bei rund 170.000 Fahrzeugen gelegen. Bis 2012 soll die Kapazität auf 240.000 Einheiten steigen. "Das künftige Wachstum wird in erster Linie in Asien und Amerika stattfinden." (dpa)

 
 
 
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