Mittwoch, 23.05.2012
03.03.2009
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Reithofer

BMW prüft weitere Kurzarbeit

BMW kämpft mit schwachen Verkaufszahlen und prüft zusätzliche Kurzarbeit für seine Werke. "Wir sind derzeit in weiteren Gesprächen mit den Betriebsräten, auch nach dem März Kurzarbeit zu fahren", sagte BMW-Chef Norbert Reithofer am Dienstag auf dem Genfer Autosalon. Im Februar habe sich der Absatz ähnlich schwach entwickelt wie im Januar, als die Verkaufszahlen um rund ein Viertel eingebrochen waren. Von der Abwrackprämie habe BMW bislang kaum profitiert. Mit einer Besserung der Lage rechnet Reithofer erst 2010. "Aber die Erholung wird sehr langsam sein." BMW will den bisherigen Planungen zufolge im Februar und März rund 38.000 Fahrzeuge weniger bauen als ursprünglich geplant. Von Kurzarbeit betroffen sind derzeit rund 27.000 Mitarbeiter an den Standorten Dingolfing, Regensburg, München, Landshut und Berlin. Um Kosten zu sparen, werde BMW die Zahl der festen Mitarbeiter in diesem Jahr wahrscheinlich nochmals um rund 1.000 zurückfahren, sagte Reithofer. Betriebsbedingte Kündigungen oder weitere Abfindungsprogramme seien aber kein Thema. Wenn abgebaut werde, dann nur auf dem Weg, dass frei werdende Stellen nicht neu besetzt werden. Die vor kurzem genannte Zahl von bis zu 3.300 zusätzlich wegfallenden Stellen bei BMW sei zu hoch gegriffen gewesen. Im vergangenen Jahr war die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter von rund 107.500 im Vorjahr auf gut 100.000 gesunken. Die Zahl der Leiharbeiter war um 5.000 reduziert worden. Durch diese Einschnitte beim Personal werde BMW bereits in diesem Jahr 500 Millionen Euro einsparen, sagte Reithofer. Zu den Kosten des Abbauprogramms machte er noch keine Angaben. "Flüssig bleiben" Ob BMW in diesem Jahr schwarze Zahlen schreibt, ließ Reithofer offen. "Wenn das anhält, wird das ein sehr schwieriges Jahr für die gesamte Industrie, aber auch für BMW." Wichtig sei im Augenblick vor allem, die Kosten im Auge zu behalten und ausreichend flüssig zu bleiben. Die Konditionen am Kreditmarkt hätten sich zwar erschwert, dennoch sei noch Geld aufzutreiben. "Wir haben keine Probleme, das Unternehmen zu refinanzieren." Die Möglichkeit, verbilligte Staatskredite in Anspruch zu nehmen, werde unabhängig davon aber weiter geprüft. (dpa)

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

04. März 2009 17:06
outsider meint:
Warum macht sich eigentlich um BMW noch jemand Gedanken? 100.000 Mitarbeiter bauen gerade Mal rund 1.4 Mio Fahrzeuge bedeutet also ein MA für 14 Fahrzeuge! rechnet man jetzt auch noch die Welweiten Händler hinzu ist zu erkennen wo die Malaise liegt! Nur über Scheingeschäfte an Leasinggesellschaften und ähnliches war das Kartenhaus zusammen zuhalten! Jetzt gibts keine Kohle mehr für billiges Leasing also brechen die "Auslieferungen" weg und BMW wird/ist ein zweites Opel! Nur die Entscheider sind noch arroganter als die sonstigen der Branche!
Frage bleibt wo kriegt dann der Aktionär die Kohle (7Mio) für das nächste Schäfferstündchen her?


04. März 2009 11:39
Rüdiger Gädke meint:
Es wird Zeit das BMW einen richtigen Dämpfer bekommt und die Quittung für das jahrelange ausbeuten der Händler erhält.Die Zeiten sind vorbei wo man sich mit Rover und Landrover gesund gestoßen hat,denn anders als wie immer von BMW behauptet wurden keine Verluste gemacht.
BMW hat alle Entwicklungen von Landrover genutz um Ihren X5 zu bauen sonst hätten Sie nie einen Geländewagen auf den Markt bringen können.
Und mit Rover hat man schön Abschreibungen getätigt.Also recht so.
mfG an BMW

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