BMW setzt bei der Suche nach möglichen Antriebsformen der Zukunft weiter auf den Verbrennungsmotor. Langfristig werde wahrscheinlich Wasserstoff das Öl als Hauptenergieträger ablösen, sagte BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Draeger am Mittwoch auf dem Autosalon in Genf. Haupthindernis sei hier derzeit noch die fehlende Infrastruktur. Von einer Nutzung des Energieträgers über eine Brennstoffzelle halte BMW allerdings wenig, da sie zu wenig Leistung auf den Punkt bringe, sagte der Bereichsleiter Gesamtfahrzeugarchitektur, Hans Rathgeber. "Die Brennstoffzelle kann nicht dynamisch gefahren werden. Wir sehen viel mehr Potenzial im Verbrennungsmotor." Die Brennstoffzelle erzeugt Strom, indem sie chemische Energie direkt in elektrische umwandelt. Vom Aufbau her ähnelt die Zelle mit ihren zwei Elektroden einer herkömmlichen Batterie. Im einfachsten Fall reagieren in ihr Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2) zu Wasser (H2O). (dpa)
Alternative Antriebe: BMW sieht Brennstoffzelle weiter skeptisch
Der weiß-blaue Fahrzeughersteller setzt auch in Zukunft auf den Verbrennungsmotor. Langfristig rechnen die Entwickler aber damit, dass Wasserstoff Öl als Hauptenergieträger ablösen werde.