Mittwoch, 23.05.2012
15.12.2008
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Millionen-Hilfen

BMW springt Händlern zur Seite

Nach Mercedes-Benz und Volkswagen (wir berichteten) will auch BMW seinen deutschen Vertreibspartnern in der aktuellen Absatzkrise mit einem eigenen Förderprogramm unter die Arme greifen. Das Programm werde ein Volumen in mindestens dreistelliger Millionenhöhe erreichen, sagte ein BMW-Sprecher am Samstag in München und bestätigte damit einen Bericht der „Wirtschaftswoche“. Die Händler sollen finanzielle Hilfen und leistungsabhängige Boni erhalten, wenn sie möglichst viele Autos verkaufen. Bei BMW waren die Verkaufszahlen im November um mehr als ein Viertel eingebrochen. Um die Produktion zu drosseln, schickt der Autobauer seine Beschäftigten in diesem Jahr in verlängerte Weihnachtsferien. Der Hersteller sicherte im Rahmen des Förderprogramms für die Händler zu, die Finanzierungszinsen im Geschäft mit dem Endkunden bei 3,9 bis 4,9 Prozent zu belassen - selbst dann, wenn die Zinsen sonst wieder steigen sollten. Durch das Programm, das Deutschland-Vertriebschef Philipp von Sahr erarbeitet hat, sollen vor allem erfolgreiche Händler unterstützt werden. "Wir subventionieren nicht flächendeckend oder führen Händler am Tropf durch die Krise", sagte er dem Magazin. Ziel sei es vielmehr, die Händler zu fördern, die aktiv ihren Markt bearbeiteten. Nur Händler, die 2009 mindestens 80 bis 90 Prozent des Vorjahresabsatzes erreichen, sollten den Top Bonus bekommen. (dpa)

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

23. Dezember 2008 18:22
Tim meint:
@ Ulrich: BMW ist Weiss/Blau! ;-)
Es muss gekämpft werden und bei BMW eben auch. Das die kleineren Händler benachteiligt sind glaube ich nicht. Es kommt eben drauf an seine vorgegebenen Stückzahlen zu erreichen. Nicht mehr und nicht weniger. Und das die großes einen Vorteil haben sehe ich auch nicht. Siehe Hammer in Köln. 2.000 Neuwagen im Jahr und trotzdem insolvent. Hier hat wohl das Management versagt, denn die Einkaufskonditionen waren sicherlich die günstigsten die BMW anzubieten hat.

Frohe Weihnachten!


19. Dezember 2008 08:10
Ulrich meint:
Genickbruch oder Überlebenschance ??? Nach Family and Friends sollte
doch eigendlich mal die "Point of Sales" Landschaft in Deutschland sichtlich gestärkt werden. Oder meinen die Herren des Managements, das kleinere Händler in ländlichen Bereichen an Ihre angestammten Kunden nicht in der Lage wären auch andere Marken zu platzieren ??
Blau/Weiss, wenns auch schwer fällt, ist nicht das Mass aller Dinge und Achtung auch eher nicht mehr gut und profitabel zu vermarkten.
Sorry, hier wurden von manchen Herren die Zeichen der neuen Zeit glaube ich ein wenig falsch verstanden und gedeutet.


17. Dezember 2008 13:24
Markus meint:
Ich denke ich habe den Gedankengang vervollständigt.

Die Händler sollen NUR DANN finanzielle Hilfen und leistungsabhängige Boni erhalten, wenn sie möglichst viele Autos verkaufen.

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