Nach Mercedes-Benz und Volkswagen (wir berichteten) will auch BMW seinen deutschen Vertreibspartnern in der aktuellen Absatzkrise mit einem eigenen Förderprogramm unter die Arme greifen. Das Programm werde ein Volumen in mindestens dreistelliger Millionenhöhe erreichen, sagte ein BMW-Sprecher am Samstag in München und bestätigte damit einen Bericht der „Wirtschaftswoche“. Die Händler sollen finanzielle Hilfen und leistungsabhängige Boni erhalten, wenn sie möglichst viele Autos verkaufen. Bei BMW waren die Verkaufszahlen im November um mehr als ein Viertel eingebrochen. Um die Produktion zu drosseln, schickt der Autobauer seine Beschäftigten in diesem Jahr in verlängerte Weihnachtsferien. Der Hersteller sicherte im Rahmen des Förderprogramms für die Händler zu, die Finanzierungszinsen im Geschäft mit dem Endkunden bei 3,9 bis 4,9 Prozent zu belassen - selbst dann, wenn die Zinsen sonst wieder steigen sollten. Durch das Programm, das Deutschland-Vertriebschef Philipp von Sahr erarbeitet hat, sollen vor allem erfolgreiche Händler unterstützt werden. "Wir subventionieren nicht flächendeckend oder führen Händler am Tropf durch die Krise", sagte er dem Magazin. Ziel sei es vielmehr, die Händler zu fördern, die aktiv ihren Markt bearbeiteten. Nur Händler, die 2009 mindestens 80 bis 90 Prozent des Vorjahresabsatzes erreichen, sollten den Top Bonus bekommen. (dpa)
Millionen-Hilfen: BMW springt Händlern zur Seite
Der weiß-blaue Autobauer stellt seinen Vertriebspartnern ein Förderprogramm mit einem Volumen in mindestens dreistelliger Millionenhöhe in Aussicht, wenn sie möglichst viele Fahrzeuge verkaufen.
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