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Absatzplus
BMW und Audi profitieren von Aufschwung
Die deutschen Premium-Autohersteller profitieren von der unerwartet raschen Nachfrageerholung. Wie Daimler fuhren im Juni auch BMW und Audi deutliche Absatzzuwächse ein. Allerdings schwächelt der Heimatmarkt Deutschland weiter. Für die kommenden Monate zeigten sich die Unternehmen am Donnerstag zuversichtlich. "Wir wollen in der zweiten Jahreshälfte den Aufwärtstrend fortsetzen", erklärte BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson.
Im Juni verkaufte der weiß-blaue Autobauer weltweit 143.000 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce und damit 12,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im ersten Halbjahr lief damit ein Absatzplus von 13,1 Prozent auf 696.026 Fahrzeuge auf. "Die Automobilmärkte erholen sich teilweise deutlich schneller als angenommen", sagte Robertson.
Die weiß-blaue Kernmarke steigerte die Verkäufe in den ersten sechs Monaten 2010 um 14,1 Prozent auf 585.755 Automobile. Der Mini-Absatz lag mit 109.301 Einheiten um 7,6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Rolls-Royce verkaufte seit dem Neustart der Luxusmarke 2003 noch nie so viele Autos in einem Halbjahr: 970 Auslieferungen bedeuteten eine satten Zuwachs von 194,8 Prozent.
Nachgefragt wurden bei BMW vor allem die Modelle X1, der 5er, Z4 und der 7er. Besonders gut liefen zwischen Januar und Juni die Fahrzeuge in China (75.615 Stück), wo die Auslieferungen verdoppelt wurden, in den USA (121.585; plus 6,2 Prozent), Brasilien (plus 131,4 Prozent), Russland (plus 24,5 Prozent) und Indien (plus 25 Prozent). In Deutschland dagegen gab der Absatz leicht um ein Prozent nach – in einem allerdings massiv rückläufigen Gesamtmarkt. BMW will im laufenden Jahr weltweit mehr als 1,3 Millionen Autos ausliefern. Zuversichtlich stimmen die Münchner vor allem die Einführung des neuen 5er und des X3 sowie des Mini Countryman.
Über den Erwartungen
Bei Audi legte der Absatz im Juni um fast neun Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu auf 99.250 Fahrzeuge. Zwischen Januar und Juni betrug das Plus sogar gut 19 Prozent auf 554.950 Fahrzeuge. "Das erste Halbjahr ist vor allem in den europäischen Märkten und den USA deutlich besser gelaufen, als wir erwartet hatten", sagte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer.
// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Audi fährt auf dem Heimatmarkt hinterher
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(Foto: BMW/Audi/iStockphoto/AHO-Montage)
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