Donnerstag, 09.02.2012
11.08.2008
Share |
Bericht

BMW und Mercedes planen Einkaufskooperation

Bei den Verhandlungen über eine Kooperation zwischen BMW und Daimler gibt es nach einem Bericht der Fachzeitschrift "auto motor und sport" erste Ergebnisse. Beide Unternehmen wollten eine Einkaufskooperation eingehen, um beim Kauf von Komponenten, die nicht markendifferenzierend seien, Kosten zu sparen, berichtete das Magazin unter Berufung auf Unternehmenskreise beider Hersteller. Dabei handele es sich vor allem um Basisfunktionen wie Fensterheber, Zugangssysteme, Verstellmotoren, Lüftungssysteme und Sitzgestelle, hieß es. Die Kooperation solle kurz vor der Unterschriftsreife stehen. Zu einer gemeinsamen, eigenständigen Einkaufsorganisation könne man sich allerdings nicht durchringen, verlautete dem Bericht zufolge aus Führungskreisen. Ein BMW-Sprecher wollte sich zu dem Bericht am Samstag nicht näher äußern. Gespräche mit Daimler über Einkaufsthemen seien aber bereits zu einem früheren Zeitpunkt bestätigt worden. Nähere Einzelheiten könnten aber erst bekanntgegeben werden, wenn es zu einer Vereinbarung komme, sagte der Sprecher. Dem Bericht nach gilt es zudem als gesichert, dass Daimler in Zukunft seine Zwölfzylinder-Motoren nur noch mit BMW zusammen nutzen werde. Ein potenzieller dritter Partner sei die britische Luxusmarke Aston Martin, die bereits in Gesprächen mit beiden Premiummarken stehe. Auch die bereits laufende Kooperation zur Entwicklung eines Hybridantriebes wollten BMW und Daimler vertiefen. Nach internen Plänen werde Daimler den Nachfolger der S-Klasse, der 2012 auf den Markt komme, ausschließlich mit Hybrid-Motoren anbieten. Bei einem weltweiten Jahresabsatz im vergangenen Jahr von 85.500 S-Klasse- Exemplaren und zusätzlich 44.000 Autos der BMW 7er-Reihe lasse Daimler-Chef Dieter Zetsche derzeit durchrechnen, ob nicht sogar eine Eigenentwicklung und Produktion von Lithium-Ionen-Batterien ohne Hilfe von Zulieferern Sinn mache, wenn mit BMW kooperiert werde. Unabhängig von der vertieften Zusammenarbeit mit Daimler führe BMW auch die Gespräche mit dem Fiat-Konzern weiter, die in eine Kooperation zwischen Mini und Alfa Romeo münden könnte, hieß es in dem Bericht. (dpa)

 
 
 

Zurück Artikel bookmarken Kommentar abgeben Artikel drucken Heft-Abo
 

KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

Bisher noch keine Kommentare! Geben Sie doch den Ersten ab.

0 Leserbriefe

"HB ohne Filter" vom 3. Februar

Kommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat

Heute: GVO, Winterschlussverkauf, CRM, Die Welt von Ford, Abschied von der Normalität. MEHR

Frage der Woche

Download

AUTOHAUS-Bildschirmschoner

Ob Autopremiere, Politdebatte oder Promi-Schnappschuss – mit dem "I Saver" sind Sie immer auf dem Laufenden. mehr

Bildergalerien

Branchenrecht


Händlerbefragung

Die aktuelle Ausgabe des AUTOHAUS pulsSchlag

Topthema im Januar: Frauen im Kfz-Gewerbe mehr

EXTRA

Jetzt neu: Fachbücher als eBook!

Einige unserer Praxishandbücher und Ratgeber können Sie jetzt auch als eBook bestellen! mehr

Marktplatz

Frische Ware

Auf dem neuen AUTOHAUS Marktplatz finden Sie alle Spezialisten und Dienstleister für ein erfolgreiches Kfz-Geschäft. mehr

Akademie aktuell

AUTOHAUS Perspektiven 2012

Auf den Perspektiven 2012 erfahren Sie von Prof. Hannes Brachat, wie Sie Ihr Autohaus auf Erfolgskurs bringen. Anmeldung und Termine

Social Media

Besuchen Sie AUTOHAUS auf Facebook!

"Gefällt mir" – jetzt am virtuellen Stammtisch über bunte Branchenthemen diskutieren! mehr