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Gewinnsprung
BMW verdient trotz Dollarschwäche mehr
BMW hat im vergangenen Jahr trotz Dollarschwäche und hoher Kosten mehr verdient als erwartet. Der Absatz kletterte auf ein Rekordhoch und soll auch in diesem Jahr weiter steigen. "Wir haben im Geschäftsjahr 2007 alle unsere selbst gesteckten Ziele erreicht", sagte Vorstandschef Norbert Reithofer am Donnerstag in München. Dennoch stehe das Unternehmen vor großen Herausforderungen. BMW kämpft unter anderem mit dem schwachen US-Dollar sowie hohen Rohstoff- und Entwicklungskosten. Der Autobauer hatte deshalb kürzlich ein umfangreiches Sparprogramm angekündigt, in dessen Zuge 8.100 Stellen wegfallen sollen. Die BMW-Aktie gab am Nachmittag in einem sehr schwachen Marktumfeld deutlich nach. Mit dem Abschneiden im vergangenen Jahr zeigte sich Reithofer zufrieden. BMW habe Fortschritte bei der Effizienz gemacht. Der Absatz sei vor allem dank der anziehenden Nachfrage nach sparsameren Autos auf das Rekordniveau von mehr als 1,5 Millionen Fahrzeuge gestiegen. Hier profitiere BMW von seinem "EfficientDynamics"-Programm zur Senkung des Spritverbrauchs. Zum Jahresende 2007 sei bereits ein knappes Drittel der verkauften Autos auf Modelle entfallen, die mit dieser Technik ausgestattet waren. Im laufenden Jahr sollen es bereits über 800.000 Fahrzeuge sein. Der Gewinn stieg 2007 auch angesichts einmaliger Sondereffekte aus der Unternehmenssteuerreform um neun Prozent auf 3,13 Milliarden Euro. Die Dividende soll deutlich stärker zulegen als der Gewinn. Für die Stammaktie will BMW 1,06 Euro je Aktie und damit 51 Prozent mehr als vor einem Jahr zahlen. Die Vorzugsaktionäre sollen 1,08 (Vorjahr: 0,72) Euro je Titel erhalten. Über die Umsatzentwicklung hatte BMW bereits Ende Januar informiert. Die Erlöse kletterten 2007 im Vergleich zum Vorjahr konzernweit um 14,3 Prozent auf 56 Milliarden Euro. Neben den Zahlen informierte BMW auch über den überraschenden Abschied des ehemaligen Finanzvorstands Stefan Krause. Krause, bei BMW zuletzt für Vertrieb und Marketing zuständig, scheidet auf eigenen Wunsch aus und übernimmt das Finanzressort der Deutschen Bank. Sein Nachfolger ist der 49-jährige Ian Robertson, Chef der britischen Konzernmarke Rolls-Royce. Krause hatte erst im Herbst vergangenen Jahres seinen Posten als Finanzvorstand an seinen Kollegen Michael Ganal abgegeben und dafür dessen Vertriebsressort übernommen. (dpa/rp)
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(Foto: BMW)
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