BMW schließt weiterhin einen Bau von Motoren auch für andere Hersteller nicht aus. Konzernchef Norbert Reithofer sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus": "Darüber denken wir nach." Angesichts des technologischen Vorsprungs wollten weitere Hersteller die Antriebe des Münchner Autobauers in ihre Autos einbauen. Bislang besteht bei BMW ein gemeinsames Motorenprojekt mit Peugeot/Citroën (PSA). Den daraus entstandenen Vierzylindermotor baut der Konzern in seine Marke Mini ein. Künftig könnte dieser Antrieb aber auch in den kleineren Modellen der Marke BMW arbeiten, so der Manager. Kooperationen mit anderen Herstellern seien "ein höchst effizienter Weg", ohne den der Konzern viele Projekte nicht realisieren könne. BMW prüfe daher, welche Unternehmen sich für weitere Kooperationen eignen könnten. Die Zusammenarbeit müsse nicht gleich ein ganzes Auto umfassen. "Es geht auch mehrere Nummern kleiner." Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte kürzlich bestätigt, dass beide Hersteller über Gemeinschaftsprojekte etwa in der Motorenentwicklung verhandeln. (dpa)
BMW zeigt sich für weitere Motorenkooperationen offen
Reithofer: "Höchst effizienter Weg" / Technologie-Vorsprung für Hersteller interessant