7-Tage-Rückblick
WEITERE AKTUELLE NACHRICHTEN
Aktien im Sturzflug
Börse straft GM und Ford ab
Die angeschlagenen US-Autoriesen General Motors (GM) und Ford haben in der Finanzkrise das Vertrauen der Anleger verloren. Nachdem eine mögliche Abstufung des Kreditratings angekündigt wurde, stürzten die Aktien der beiden größten amerikanischen Autohersteller in Bodenlose. Das Papier der Opel-Mutter brach am Donnerstag um 31 Prozent ein, die Ford-Aktie verlor 22 Prozent. Hintergrund ist die Sorge, dass den seit langem mit hohen Verlusten kämpfenden Autogiganten das Geld ausgehen könnte. Der US-Automarkt liegt am Boden und für das kommende Jahr wird eher noch mit einer Verschlechterung der Lage gerechnet. Nach Analysten-Einschätzung "verbrennen" GM und Ford jeden Monat jeweils rund eine Milliarde Dollar. Beide Unternehmen werden jedoch nicht müde zu betonen, dass sie ausreichende Reserven haben, um eine längere Durststrecke durchzustehen. Ford bezifferte das Polster nach dem zweiten Quartal auf 26,6 Milliarden Dollar, GM beschaffte sich 15 Milliarden Dollar frisches Kapital. Kern der Ängste ist aber letztlich die unklare Gesamt-Perspektive für die beiden Autobauer. Mit der sich aktuell noch zuspitzenden Finanz- und Börsenkrise dürfte sich der Abschwung am US-Automarkt im kommenden Jahr noch beschleunigen. Zudem sind die großen Fahrzeuge, die immer noch die Modellpaletten der US-Autobauer dominieren, immer weniger gefragt. Und weder GM noch Ford hatten bisher eine überzeugende Antwort auf diese Herausforderungen präsentieren können.
// Lesen Sie weiter auf Seite 2: GM kündigt weitere Einschnitte an
Copyright © 1998 - 2012 AUTOHAUS online
(Foto: General Motors)
| Zurück | Artikel bookmarken | Kommentar abgeben | Artikel drucken | Newsletter-Abo | Heft-Abo |
WEITERE INFORMATIONEN
Verwandte Themen
- GM mit Absatzeinbußen in Europa
- GM will Konzernzentrale versilbern
- GM bietet Hummer ab Oktober feil
- GM zum 100. Geburtstag in schwerer Krise
- GM sieht für den Rest des Jahres schwarz
- GM verkauft Getriebewerk in Straßburg
- GM-Chef zeigt sich zuversichtlich
- GM steht zu Rick Wagoner
- GM und Ford prüfen Kooperation
- Rot, röter, GM










