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Kfz-Gewerbe Bayern
Breitschwert befürwortet Wechselkennzeichen
Das Kraftfahrzeuggewerbe Bayern befürwortet die Einführung von so genannten Wechselkennzeichen für Fahrzeuge in Deutschland. Für abwechselnd genutzte Fahrzeuge eines Haushalts würde demnach nur noch ein Kennzeichen ausreichen. Sogenannte Wechselkennzeichen bedeuteten eine einfache steuerliche und bürokratische Entlastung für Autofahrer, teilte der Verband am Mittwoch mit. "Unsere Nachbarn in Österreich und der Schweiz haben mit dieser Variante des Kennzeichens positive Erfahrungen gemacht", sagte Verbandspräsident Klaus Dieter Breitschwert. In einem Brief an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) habe er die Einführung der Wechselkennzeichen in Deutschland gefordert. Auch der ADAC hält Wechselkennzeichen für sinnvoll. "Das wäre eine gute Möglichkeit, die Kosten der Autofahrer zu verringern", sagte ein Sprecher. Mit einem Wechselkennzeichen müssten Autofahrer die Jahressteuer nur noch für das Fahrzeug mit der höchsten Steuerklasse zahlen, alle anderen blieben steuerfrei. Werden aber mehrere Autos eines Haushalts gleichzeitig genutzt, könnten keine Wechselkennzeichen verwendet werden. Positiver Nebeneffekt dieser Entlastung der Bürgerinnen und Bürger wäre eine verstärkte Nachfrage nach Fahrzeugen, so Breitschwert. (dpa/se)
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