Wenn die EU-Kommission die Automobilbranche unterstützen will, muss auch für den Kfz-Handel etwas getan werden. Cecra-Präsident Jürgen Creutzig forderte am Mittwoch im Rahmen des Spitzentreffens der so genannten Cars 21-Gruppe Staatshilfen für die kleinen und mittleren Unternehmen des Kfz-Gewerbes. "Von den nationalen Regierungen fordern wir, dass den Verbrauchern zinsgünstige Kredite für den Erwerb von spritsparenden und umweltschonenden Neu- und Gebrauchtfahrzeugen zur Verfügung gestellt werden", sagte Creutzig im Gespräch mit AUTOHAUS Online. Ferner müsse die EU-Kommission die "unsinnige Diskussion" um die Zukunft der Kfz-GVO sofort zu beenden. Creutzig forderte Brüssel auf, die bestehenden Kfz-GVO unverändert um zehn Jahre zu verlängern. Dies sei nötig, weil Experten damit rechneten, dass die derzeitige Krise keine Delle sondern eine Situation sei, die noch Jahre anhalten würde. Jede zusätzliche Unsicherheit würde die Branche deshalb weiter behindern. (dp)
Marktmisere: Cecra fordert EU-Hilfe auch für Autohandel
Verbandspräsident Jürgen Creutzig hat sich für eine staatliche Unterstützung der kleinen und mittleren Kfz-Unternehmen ausgesprochen. Zudem müsse Brüssel die "unsinnige Diskussion" um die Zukunft der Kfz-GVO sofort beenden.