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Was wird aus der GVO in 2010?
Cecra fordert Rechtssicherheit bei GVO
Mit einer Pressekonferenz in Brüssel hat der europäische Kfz-Gewerbeverband am Donnerstag seine Kampagne zur Erneuerung der Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) eröffnet. Der einen Tag zuvor wiedergewählte Präsident Jürgen Creutzig gab einen Überblick über die Situation des Kfz- Gewerbes in Europa und formulierte drei zentrale Forderungen: 1. So schnell wie möglich Rechtssicherheit. Die aktuelle GVO läuft im Mai 2010 aus. Angesichts der enormen Investitionen, die im Kfz-Gewerbe nötig sind, sollte die EU-Kommission rasch Klarheit über den zukünftigen Rechtsrahmen schaffen, um den betroffenen Unternehmen genügend Zeit zu geben, diesen in ihre Arbeit zu umzusetzen. 2. Die derzeitige GVO bringt dem Verbraucher viele Vorteile. Sie ermöglicht den grenzübergreifenden Kauf, die freie Auswahl der Werkstatt, stellt die Garantiearbeiten in jedem EU-Land sicher und sichert den besten Service durch optimal geschultes Personal. Den Händlern und Werkstätten sichert die GVO darüber hinaus eine bessere Verhandlungsbasis in ihrem Verhältnis zum Hersteller. Sie verhilft ihnen zu mehr Unabhängigkeit und Freiheit als Unternehmer.
3. Das Auslaufen der GVO ist kein Grund die Händlerverträge zu kündigen. Cecra fordert alle Hersteller auf, die nach den neuen Rahmenbedingungen erforderlichen Änderungen in die bestehenden Verträge einzuarbeiten und diese nicht zu kündigen. Die Kündigung der Händlerverträge würde nicht nur die Händler und deren Personal verunsichern. Sie wäre außerdem ein falsches Signal an die Banken. (Doris Plate)
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