Mittwoch, 23.05.2012
03.01.2007
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Chery-Kooperation: Chrysler-Chef sieht US-Jobs nicht in Gefahr

Die geplante Produktion eines Kleinwagens in China gemeinsam mit dem dortigen Hersteller Chery gefährdet nach Angaben von Chrysler-Chef Tom LaSorda keine Stellen in den USA. "Das wird keine Folgen haben, da wir bislang nicht im Kleinwagensegment vertreten sind", betonte der Chef der DaimlerChrysler-Tochter am Mittwoch in Detroit. Die zunehmenden Aktivitäten in China sicherten vielmehr Arbeitsplätze in den USA, da viele Komponenten wie Motor oder Getriebe exportiert würden. Chrysler baut bereits die Limousine 300 C und Minivans in China und hatte sich Ende Dezember mit Chery auf die gemeinsame Produktion eines neuen Kleinwagens verständigt (wir berichteten). Ein formeller Beschluss des DaimlerChrysler-Aufsichtsrats steht allerdings noch aus. Der Autobauer reagiert mit dem Vorstoß ins Kleinwagensegment auf die jüngsten Absatzschwierigkeiten bei den früher beliebten schweren Geländewagen und Pick-ups Eine Produktion in den USA war mit der Begründung verworfen worden, dort ließe sich der Wagen nicht profitabel bauen. Qualitätsprobleme werde es nicht geben, sagte LaSorda. Chrysler werde sicherstellen, dass der neue Kleinwagen die Standards in USA und weltweit einhalte. Grünes Licht für Mercedes-Transporterfabrik Unterdessen hat DaimlerChrysler eine weitere wichtige Hürde für seine Nutzfahrzeugaktivitäten in der Volksrepublik genommen. Die chinesische Regierung gab die Genehmigung für den Bau von Mercedes-Benz-Transportern durch ein Gemeinschaftsunternehmen von DaimlerChrysler und der taiwanesischen China Motor Corporation sowie der staatlichen chinesischen Fujian Motor Industry Group. DaimlerChrysler-Sprecher Trevor Hale sagte am Mittwoch, das Joint Venture mit dem Namen DaimlerChrysler Vans China wolle die Modelle Sprinter, Vito und Viano in Fuzhou, Hauptstadt der Provinz Fujian bauen. Produktionsstart solle Anfang 2009 mit einer jährlichen Kapazität von etwa 40.000 Einheiten sein. (dpa)

 
 
 
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