Mittwoch, 23.05.2012
10.01.2008
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Bilanz 2007

China bleibt für Volkswagen gutes Plaster

Der Volkswagen-Konzern hat im vergangenen Jahr in China einen neuen Verkaufsrekord aufgestellt. Der Absatz stieg um 28 Prozent auf 910.491 an Kunden ausgelieferte Fahrzeuge. In diesem Jahr will Europas größter Autobauer in China die Millionenmarke überschreiten, sagte der Volkswagen-Chef in China, Winfried Vahland, am Donnerstag vor Journalisten in Peking. Die Profitabilität habe 2007 die Erwartungen "deutlich übertroffen" und soll in diesem Jahr noch einmal gesteigert werden. Das Wachstum werde 2008 durch neue Modelle unterstützt. Die beiden Gemeinschaftsunternehmen von Volkswagen wollten im April auch zwei selbst entwickelte Autos vorstellen, die speziell auf den Geschmack chinesischer Kunden abgestimmt seien. Volkswagen konnte 2007 seinen Marktanteil von 17 auf 18 Prozent ausweiten, da sein Absatz schneller als der Gesamtmarkt (22 Prozent) stieg. "Volkswagen war neben den chinesischen Marken einer der Gewinner", sagte Vahland. Auf dem heiß umkämpften, zweitgrößten Automarkt der Welt hatten Koreaner, Japaner und amerikanische Hersteller im vergangenen Jahr das Nachsehen. Nur Volkswagen und heimische chinesische Marken bauten ihren Marktanteil aus. "Nachhaltig wachsen ist für uns aber wichtiger als ein Anstieg des Marktanteils", betonte Vahland. Im Olympia-Jahr 2008 plant Volkswagen als nationaler Sponsor der Sommerspiele in Peking ein großes Werbeprogramm. Mit 5.000 Fahrzeugen stellt der Konzern die Fahrzeugflotte. Dabei sollen umweltfreundliche Technologien zum Einsatz kommen. Mit der Shanghaier Tongji Universität arbeitet Volkswagen an Wasserstoff betriebenen Autos. Schon der olympische Fackellauf wird mit 500 Autos unterstützt. Als Läufer seien 330 Mitarbeiter ausgewählt worden. Während der Spiele betreut Volkswagen zwischen 20.000 und 25.000 Gäste. "Das ist schon ein Riesenaufwand, den wir betreiben." Wie hoch die Kosten als Olympia-Sponsor sind, blieb offen. Vahland sprach nur von "erheblichen Geldern, die aber für einen guten Zweck eingesetzt werden". Durch die gestiegenen Gewinne im vergangenen Jahr habe Volkswagen die Kosten für Olympia aber "schon zur Hälfte verkraftet".

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Chinesischer Automarkt nicht zu bremsen

 
 
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