Chrysler zieht erneut Konsequenzen aus der Absatzmisere und der hohen Kraftstoffpreise. Wie das "Handelsblatt" auf seiner Internetseite unter Berufung auf Chrysler-Manager Tom LaSorda meldete, will das Unternehmen eine Fabrik in St. Louis aufgeben. Der Schritt werde zum 31. Oktober wirksam und gelte auf unbestimmte Zeit. Betroffen seien 2.400 Stellen. Zudem kündigte der Konzern an, eine von zwei Schichten in einem nahe gelegenen Werk zu streichen. Trotz eines Verkaufsrückgangs von 19 Prozent im laufenden Jahr in den USA würden die Finanzziele dennoch erreicht oder übertroffen, so LaSorda weiter. Ein Grund dafür seien äußerst vorsichtige Prognosen des Managements. Auch habe der Hauptaktionär Cerberus "absolut keine" Absicht, den drittgrößten US-Autobauer zu zerschlagen. (rp)
Absatzeinbruch: Chrysler will US-Werk schließen
Der drittgrößte US-Autobauer will einem Medienbericht zufolge wegen seiner Absatzprobleme und der hohen Spritpreise eine Fabrik in St. Louis zum 31. Oktober aufgeben. Betroffen sind 2.400 Stellen.