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Stellungnahme
GM-Vizepräsident wendet sich an Handelspartner
Brent Dewar, Vizepräsident Verkauf, Marketing und Aftersales bei General Motors Europe, hat sich in einer Stellungnahme auch an die deutschen Handelspartner des angeschlagenen Autobauers gewandt. In dem Schreiben, das AUTOHAUS Online vorliegt, bereitet Dewar die Empfänger auf harte Zeiten vor und erklärt angesichts der aktuellen Negativschlagzeilen: "So schlimm diese Ergebnisse auch klingen mögen, wissen wir nicht, ob wir das Ende der Krise bereits erreicht haben." Dewar verteidigt die Bitte um Staatshilfe und gibt auch dem Handel klare Zielvorgaben: "Wesentlich ist auch mit unseren Händlern zusammen zu arbeiten und für den Verkauf jedes einzelnen Fahrzeugs zu kämpfen, um so unseren Marktanteil zu halten." Dabei sei die globale Strategie klar: "Liquiditätsflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit generieren und das Unternehmen stabilisieren, für die Zeit, wenn die Märkte sich normalisieren." Angesichts der "ständigen negativen Spekulationen der Medien über GM" verstehe er, dass es schwer sei eine "positive Haltung zu wahren". Dennoch versucht Dewar, den Handelspartnern Mut zuzusprechen. "Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir keinerlei Absicht, Werke zu schließen oder Teile der Belegschaft zu entlassen", heißt es in dem Schreiben. Die Kosten sollen "so sozialverträglich wie möglich" gesenkt werden. Die Zahlen, die erzielt werden müssten, seien zwar hoch, "aber erreichbar". Laut Dewar ist das Ziel, aus der "noch die da gewesenen Situation" als "schlankeres und effizienteres Unternehmen hervorzugehen". Dazu seien verschiedene Fahrzeugprogramme bereits angelaufen oder in Vorbereitung und auch neue Antriebssysteme und Technologien würden bereits entwickelt. (tk)
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