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SSH mit erfolgreichstem Jahr der Unternehmensgeschichte
Ob es nun der Jahrhundert-Hagel alleine war, der im Vorjahr das Geschäft regelrecht vom Himmel schmetterte oder ob noch andere Faktoren erkennbar den Umsatz beflügelten – all das musste Olaf Jungfer am Mittwochabend verständlicherweise nicht unbedingt gequotelt darstellen. Im Rahmen des traditionellen "Goslar"-Eröffnungs-Stammtisches, zu dem der langjährige Geschäftsführer der Hamburger Schaden-Schnell-Hilfe (SSH) alljährlich bereits am Vorabend des Verkehrsgerichtstages "seine" Unionsversicherer und die angeschlossenen Sachverständigen in das Hotel "Bären" lädt, zählte für die SSH ausschließlich folgende Kern-Aussage: Niemals zuvor in den nunmehr bald vier Jahrzehnten seit SSH-Gründung war man erfolgreicher unterwegs.
Vor vollem Saal und im Beisein aller wesentlichen Gesellschafter und Funktionsträger in Gremien und Beirat der Schaden-Schnell-Hilfe, ferner des ZKF-Präsidenten Fritz Nagel, der Versicherungs-Vorstände Gerd Bolten (Itzehoer), Sven Waldschmidt (Alte Leipziger), der RW-Börsenchefs von AUTOonline und car.tv, Kai Siersleben und Marc Ptacek, sowie der Datenanbieter-Geschäftsführer von Audatex und DAT, Werner von Hebel und Jens Nietzschmann, dankte Jungfer am Mittwochabend insbesondere einem Dienstleister: Rolf Douteil. Der nordrhein-westfälische Unternehmer aus Kamp-Lintfort hatte nach den Worten des SSH-Vordenkers aufgrund der hohen Spezialisierung seines gleichnamigen Hagelschaden-Centrums auf Elementar- und Massenschäden entscheidenden Anteil daran, dass man die Vielzahl der Hagelschäden regulierungsseitig und in der Reparatur zuverlässig abarbeiten konnte.
Mehr als zehn Prozent Gutachten-Zuwachs
In 2008 konnte die SSH ihr Auftragsvolumen "deutlich steigern", aber auch ihre "Qualitätsstandards erhöhen und unsere Serviceleistungen weiterentwickeln", so Olaf Jungfer am Mittwoch in Goslar. Bei den Gutachtenaufträgen habe man mit einem Zuwachs von mehr als zehn Prozent ein "außergewöhnlich gutes Resultat" verzeichnen können. Neben den vermehrt auftretenden Elementarschäden aus dem Frühjahr und Sommer 2008 wollte der Hamburger SSH-Chef in diesem Zusammenhang allerdings auch die "wachsende Intensivierung der Kooperation mit etlichen Unionsversicherern" als einen "spürbaren Anteil an diesem Jahresergebnis" mit erwähnt wissen.
Als "derzeit am Markt konkurrenzloses, EDV-gestütztes Bearbeitungsprogramm" bezeichnete Olaf Jungfer anschließend das neue SSH-Modul. Dabei handelt es sich dem Vernehmen nach um ein eigenes Gutachtenerstellungsprogramm, das im vergangenen Jahr eingeführt wurde und seit Jahresbeginn 2009 flächendeckend bei allen SSH-Stationen der Republik läuft. Mit dem Einsatz dieses Moduls sei es gelungen, die Handlungsfähigkeit der kompletten Organisation zu beschleunigen, zu erweitern und den elektronisch vorgeprüften SSH-Produkten gleichzeitig ein einheitliches Erscheinungsbild zu geben.
Pauschalhonorare bleiben unverändert
Jungfer ging schließlich, nachdem er die Wichtigkeit qualitätssichernder Maßnahmen erläutert und ein Versprechen zur Preisstabilität der SSH-Pauschalhonorare auch im vierten aufeinander folgenden Jahr abgegeben hatte, noch kurz auf 2009 ein: "Die SSH ist gut aufgestellt und hat alle Möglichkeiten, angemessen und rational auf die Entwicklungen zu reagieren."
Als Gastredner präsentierte Jungfer danach den langjährigen ARD-Wirtschaftsjournalisten, Börsenspezialisten und Macher der Sendung "Börse im Ersten", Frank Lehmann. Unter der Präambel "An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil", entführte Lehmann danach die SSH-Gäste in das verschlungene Reich der Finanz- und Wirtschaftskrise. Dabei zeigte der Experte Zusammenhänge, Auswirkungen, Gewinner und Verlierer auf. Lehmann verstand es, launig-humorig, aber auch mit hohem fachlichen Hintergrundwissen, seinen Zuhörern die selbst für international agierende Banker nicht mehr durchschaubare Welt der Zahlen und des Geldes transparent und verständlich zu machen. (wkp)
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