Freitag, 03.02.2012
24.02.2009
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Initiative

Große Resonanz auf "Rescue Saab"

Der Verein "Rescue Saab" um den Saab-Vertragspartner Mobilforum Dresden erfreut sich nur drei Tage nach Gründung großer Beliebtheit. Die Initiative verzeichne auf ihrer Website www.rescue-saab.com bereits über 7.100 Registrierungen und 50.000 Visits, teilte Thomas Fritsche, Marketingleiter des Projekts, am Dienstag mit. Darunter seien 360 schwedische Saab-Mitarbeiter, 513 Markenclubs, 208 Vertragshändler und über 4.000 Saab-Fahrer. Die meisten Klicks kämen aus Schweden, Deutschland und den USA. Fritsche führt den Erfolg vor allem auf die mediale Aufmerksamkeit rund um der Saab-Insolvenz zurück. Die Community will mit weltweiter Unterstützung den insolventen schwedischen Autobauer retten (wir berichteten). Für eine Aufnahmegebühr von 50 bis 500 Euro kann laut Mobilforum-Geschäftsführer Tobias Kaboth jedermann Vereinsmitglied werden. Bei einem späteren Einstieg bei der Traditionsmarke soll jedes Mitglied Aktionär werden – je nach Höhe des Investments. "Rescue Saab" will auch prominente Saab-Fahrer wie Bill Gates, Steven King oder Stefan Raab für seine Idee begeistern. Am Dienstag trat der Verein außerdem an die schwedische Wirtschaftsministerin Maud Olofsson – die Soforthilfen für Saab bislang verweigert – mit seinem Anliegen heran. Eine Reaktion aus Stockholm steht aber noch aus. (rp)

 
 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

24. Februar 2009 19:46
Uwe Brandstettner meint:
Alleine die Idee, die die "Dresdner" hier hatten ist in meinen Augen super-genial. Und wenn ich heute lese das die Schwedische Regierung bei Saab hart bleibt, aber gleichzeitig Volvo (also mit Ford auch ein US-Unternehmen das krieselt) unterstützen möchte, dann hoffe ich als eingefleischter "Sabianer" das diese wundervolle Marke erhalten bleibt. Und wenn die Staats-Unterstützung zugesagt ist wird sich auch ein Investor finden. Und das bitte eigenständig, um nicht am Tropf der "Mutter" zu verhungern. Was hat Saab für schöne Fahrzeuge präsentiert, die bis heute nicht auf den Markt kamen.
Wer verhinderte die Einführung all dieser Autos? Sicher nicht die Angst der Schweden vor zu viel Auslastung. Die Innovationen aus Schweden wären auch in den letzten 5 Jahren da gewesen, nur die Umsetzungen kamen leider bis heute nicht auf den Markt. An wem das wohl lag?

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