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Vorreiter WGV

- Stehen für die neue Kooperation (v.l.): SSH-Geschäftsführer Olaf Jungfer, net.casion AG-Vorstand Sixt-Hubertus von Kapff und WGV-Schadenleiter Bernhard Vrana.
SSH vereinbart Kooperation mit net.casion AG
Die Nachricht ist brandaktuell und eröffnet zweifelsfrei der in Unterhaching bei München ansässigen net.casion AG neue Chancen in einem heiß umkämpften Markt: Als Betreiberin der Restwertbörse car.casion wurde sie jetzt von den WGV Versicherungen in Stuttgart ausdrücklich als weitere Plattform "gewünscht", wie es Michael Jänchen, Technischer Leiter der Schaden-Schnell-Hilfe GmbH (Hamburg), in einem entsprechenden Rundschreiben an sämtliche SSH-Partner formulierte.
Hintergrund: Der langjährige SSH-Unionsversicherer WGV hat sich dazu entschieden, ab sofort alle begutachteten Unfallschäden nicht mehr "nur" in zwei, sondern gleichzeitig in drei Restwertbörsen einzustellen, um im jeweiligen Einzelfall aus dem für ihn besten Angebot der Unfallwagenhändler (Restwertaufkäufer) wählen zu können. Je mehr an Restwert ein Versicherer letztlich aus dem eingestellten Angebot herausholen kann (in der Regel sind dies wirtschaftliche Totalschäden), umso geringer ist sein tatsächlicher Eigenaufwand bei der Regulierung des Schadens. WGV-Schadenchef Bernhard Vrana stützte sich bei seiner Entscheidung auf diverse Marktuntersuchungen und auch Erfahrungswerte anderer Versicherer, aus denen sich nochmals höhere Angebotserlöse gegenüber der Nutzung von "nur" zwei Börsen ableiten lassen. "Drei und nicht nur eine oder zwei Bieterlisten erleichtern zudem den Beteiligten die Auswahl des der Schadenregulierung zugrunde zu legenden Restwertes", so Vrana. Es sei ein "weit verbreiteter Irrtum, dass in den Börsen immer nur dieselben Bieter auftreten" würden. Vielmehr, so Börsenkenner Bernhard Vrana, sei allen Börsen ein jeweils verschiedenes Bieterspektrum zu eigen, deren Potenzialvielfalt er sich gerne bediene.
Freier Börsen-Wettbewerb beim Restwert
Vrana ebnete mit seiner Entscheidung letztlich der net.casion AG einen neuen Weg: Die WGV ist nämlich das erste Versicherungsunternehmen, das ausdrücklich nicht nur den freien Wettbewerb unter allen vier auf dem Markt befindlichen, renommierten Börsen (AUTOonline, car.tv, car.casion, W.O.M.), sondern damit explizit innerhalb der SSH auch die Nutzung der von der net.casion AG gebotenen RW-Plattform wünscht.
Damit diesem Wunsch seitens des Unionsversicherers WGV auch durch die rund 250 freien und unabhängigen Kfz-Sachverständigenbüros mit deren rund 1.500 Mitarbeitern bundesweit Rechnung getragen werden kann, hat SSH-Geschäftsführer Olaf Jungfer eine entsprechende vertragliche Vereinbarung getroffen. Diese gilt im Moment explizit für die Einstellung von Unfallschäden der WGV, die Einstellgebühren für SSH-Vertragspartner sind identisch zu denen anderer Börsen, wie dem gegenständlichen Rundschreiben zu entnehmen ist. Die Restwerteinstellung in die Börse der net.casion AG erfolgt nach entsprechender Registrierung direkt über das neue SSH-Modul Update 3.0, unabhängig von der jeweils individuell in den Partnerbüros der SSH eingesetzten Bürosoftware.
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(Foto: Walter K. Pfauntsch)














