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Unwetter
Hagel mit bis zu neun Zentimetern
Die Hitzewelle der vergangenen Wochen ist auch mit einer Reihe von Hagelereignissen zu Ende gegangen. Allein im Großraum München sowie im südlich davon gelegenen Oberbayern bis hin zum Alpenrand gab es drei größere Ereignisse. Am 14. Juli zog eine Hagelwolke über die Landeshauptstadt sowie die nördlichen Landkreise – allerdings noch mit relativ kleinen bis mittleren Körnern und vergleichweise geringen Schäden. Deutlich heftiger zeigte sich das Wetter am 16. Juli. Am Starnberger See, in den Landkreisen Weilheim-Schongau und Bad Tölz-Wolfratshausen sowie Gemeinden in Ostbayern gingen tennisballgroße Hagelkörner mit bis zu neun Zentimetern Durchmesser nieder. Und am 22. Juli zog schließlich eine Hagelzelle mit bis zu sieben Zentimetern großen Körnern vom Allgäu aus entlang des Alpenrandes.
Bei diesen Ereignissen wurden zahlreiche Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen – teilweise gingen sogar die Autoscheiben während der starken Hagelschläge zu Bruch. Aktuell sind die Versicherer und Hageldienstleister bemüht, die Schäden aufzunehmen und abzuarbeiten. Die Niederlassung des Hagelschaden-Centrums Douteil in München-Ottobrunn hat beispielsweise zusätzliche Hallenflächen eines benachbarten Busunternehmens angemietet, um die Nachfrage nach Besichtigungsmöglichkeiten abdecken zu können. "Wir haben unter anderem Sachverständige der Zurich-Gruppe, von Dekra und der AXA bei uns im Haus. Allein am Samstag letzter Woche waren rund 50 Geschädigte vor Ort", sagte Niederlassungsleiter Michael Polivka gegenüber AUTOHAUS-Schaden§manager. Die Schäden an den Fahrzeugen reichen dabei von wenigen kleinen bis hinzu zahlreichen schweren Dellen. (am)
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(Foto: Presse + PR Pfauntsch)
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