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Neustart: Opel-Vertriebsdirektorin Imelda Labbé überbrachte Kropf-Geschäftsführer Andreas Mutschler die Glückwünsche des Herstellers.
AVAG
Comeback für Opel Kropf
Sechs Wochen nach der Übernahme durch die AVAG Holding (wir berichteten) hat das Opel-Autohaus Kropf seinen Neustart gefeiert. "Die AVAG wird dafür sorgen, dass sich der neue Kropf zum automobilen Schwergewicht in der Nürnberger Autohausszene entwickeln wird", erklärte Vorstandschef Volker Borkowski am vergangenen Donnerstag im Rahmen der Eröffnungsfeier. Zu den Gästen der Veranstaltung gehörten u.a. Roland Fleck, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, die neue Opel-Vertriebsdirektorin Imelda Labbé und Chevrolet Deutschland-Chef Markus Leithe.
Nach den Worten von Roland Nosky, bei AVAG für den Bereich Opel verantwortlich, will der Augsburger Handelsriese Kropf zu alter Stärke zurückführen und zu einem "1.000-Wagen-Händler" machen. "Wir werden nicht eher ruhen, bis wir mindestens dieses Ziel erreicht haben." Mit Zuversicht geht auch Kropf-Geschäftsführer Andreas Mutschler den Neubeginn an: "Opel hat die jüngste und attraktivste Modellpalette aller Zeiten."
Die Autohausgruppe hatte den Traditionshändler nach dessen Insolvenz zum 1. Mai übernommen. Erhalten blieb der Standort in der Deutschherrnstraße 1-7, ebenso die 70 Arbeitsplätze. Kropf gilt als ältester Opel-Vertriebspartner im Bundesgebiet. Neben der Marke mit dem Blitz wird auch die GM-Marke Chevrolet vertreten.
Zum AVAG-Verbund gehören gegenwärtig 41 operative Händlerbetriebe an 114 Betriebsstätten im In- und Ausland. Der Konzern mit 2.950 Mitarbeitern brachte im Fiskaljahr 2009 europaweit rund 82.000 Neu- und Gebrauchtwagen auf die Straße und erzielte einen Umsatz von 1,23 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis belief sich auf 8,9 Millionen Euro. (rp)
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(Foto: AVAG)
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