Nach Bosch und Valeo hat nun auch der Autozulieferer Continental grundsätzliches Interesse an Teilbereichen des insolventen US-Wettbewerbers Delphi angemeldet. "Das ist eine Chance für alle - auch für Continental. Wir müssen aber erst genau sehen, was die verkaufen wollen oder verkaufen müssen", sagte Conti-Chef Manfred Wennemer der "Financial Times Deutschland" (Montagsausgabe). Eine Expansion auf andere Geschäftsfelder des Zuliefermarkts über die von Conti bearbeiteten Bereiche Reifen, Bremsen und Autoelektrik schloss Wennemer dem Bericht zufolge aus. Bis Delphi seine umfassende Restrukturierung beginnt, wird es voraussichtlich noch Monate dauern. Die ehemalige General Motors-Tochter will etliche Werke schließen oder verkaufen, um die Kostenstruktur zu verbessern. Um die Sanierung voranzutreiben, hatte der Konzern Gläubigerschutz beantragt. (ng/dpa)
Conti bekundet Interesse an Delphi-Unternehmensteilen
Keine Expansion auf neue Geschäftsfelder geplant