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Daimler-Chef Dieter Zetsche hat auch im Februar keine wesentlichen Veränderungen auf den weltweiten Automärkten registriert.
Internationale Märkte
Daimler-Absatzmotor stottert weiter
Nach dem schwachen Start ins Jahr 2009 hat auch der Februar für Daimler keine wesentlichen Veränderungen auf den weltweiten Automärkten gebracht. Das sagte Konzernchef Dieter Zetsche am Dienstag auf dem Autosalon in Genf. In den USA habe man sogar eine weitere Eintrübung der Nachfrage gesehen. Genauer wollte er sich nicht äußern, die Zahlen seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Im Januar hatte die Pkw-Sparte wegen des schwachen Abschneidens der Kernmarke Mercedes-Benz einen Absatzrückgang um mehr als 31 Prozent verzeichnet. Bezüglich der Abwrackprämie sagte Zetsche, er halte es nicht für die Hauptaufgabe des Staates, die Kundennachfrage anzukurbeln. Zudem führten vorgezogene Verkäufe im Anschluss wieder zu einer neuen Nachfragedelle. Aber auch Daimler beobachte durch die Abwrackprämie ein verstärktes Interesse der Kunden, besonders bei den jungen Gebrauchten, ergänzte ein Unternehmenssprecher. Generell könnten staatliche Hilfen für Unternehmen übergangsweise sinnvoll sein, sagte der Daimler-Chef, sofern ein tragfähiger Geschäftsplan vorliege. Auch Kreditgarantien könnten berechtigt sein, sollte es den Regierungen nicht gelingen, den Finanzmarkt so wieder in Schwung zu bringen, dass er seiner Rolle gerecht werde. Zetsche hofft auf eine Erholung der Märkte zum Jahresende. Von 2010 an könnte es dann Verbesserungen beim Absatz geben. Impulse erwarte er sich von den Wachstumsmärkten und China. Aber auch die volumenstarken Märkte, vor allem in den USA und Westeuropa, müssten wieder anspringen, so der Manager. Spekulationen über eine Übernahme des Opel-Werks in Eisenach erteilte Zetsche eine Absage. "Ich sehe keine Rolle für Daimler bei der künftigen Entwicklung von Opel", sagte er. Die Pläne für das neue Werk in Ungarn bestünden unverändert. Dort sollen von 2011 an Modelle der neuen A- und B-Klasse vom Band laufen. Operative Fragen mit Chrysler klären Zur angestrebten Abgabe der knapp 20-prozentigen Restbeteiligung an der früheren US-Tochter Chrysler sagte Zetsche, die Gespräche mit dem Haupteigner Cerberus liefen weiter. Dabei stünde die Eigentumsfrage aber gar nicht im Mittelpunkt. Vielmehr müssten operative Fragen wie die Vertriebsorganisation auf den internationalen Märkten geklärt werden. Man strebe eine dabei eine endgültige Gesamtlösung an. (dpa)
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(Foto: Daimler)
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