Mittwoch, 08.02.2012
19.12.2007
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Daimler für Zukäufe offen

Daimler denkt angesichts prall gefüllter Unternehmenskassen an Zukäufe. "Akquisitionen sind eine Option für Wachstum", sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Interessant seien bei Zukäufen vor allem der Lastwagen-Bereich, das Service- und Versicherungsgeschäft sowie alles rund um das Thema Abgasreduzierung. Die Prognosen für das laufende Jahr bestätigte der Manager nochmals. Auch für das kommende Jahr gab sich der Konzernchef optimistisch. Daimler wolle operativ in allen Bereichen zulegen, um die für 2010 angepeilten Zielmargen zu schaffen. Dass Daimler nach dem Abschied von der defizitären US-Tochter Chrysler nochmals im Pkw-Bereich mit einer Übernahme tätig werde, sei "in hohem Maße unwahrscheinlich", sagte Zetsche. Daimler würde aber nur investieren, wenn das Geschäft Aussicht auf Profit und einen strategischen Mehrwert biete, und "nicht, weil wir nicht wissen, wohin mit dem Geld". Angesichts einer Nettoliquidität von zuletzt knapp 14 Mrd. Euro gebe es "nahezu keine Grenzen, was unsere finanzielle Stärke angeht". Angesprochen auf eine mögliche Kooperation mit dem bayerischen Konkurrenten BMW bekräftigte Zetsche erneut, dass Daimler auch alleine gut gerüstet sei. "Wir sind als Daimler in der Lage, alle Entwicklungsschritte alleine zu stemmen. Es macht aber Sinn zu schauen, ob es nicht effizienter ist, einen Teil der Aufgaben gemeinsam anzugehen. Zu unseren potenziellen Partnern gehört auch BMW." Derzeit liefen Gespräche, beide Seiten seien "im Grundsatz offen" für eine Zusammenarbeit. Bisher gebe es keine konkreten Neuigkeiten. Zetsche deutete aber an, dass eine Einigung möglicherweise kurz bevorsteht. "Einzelne Untersuchungen haben wir ad acta gelegt, weil sie keinen Nutzen gebracht haben. In anderen Feldern sind wir unterwegs und ich bin optimistisch, dass wir da zu Ergebnissen kommen werden. Falls nicht, läge es daran, dass es sich am Ende für beide Seiten nicht rechnet." (dpa)

 
 
 

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