Der Autokonzern Daimler dürfte nach Medieninformationen nach dem Wechsel von Rüdiger Grube zur Bahn dessen Vorstandsposten einsparen. Die "Stuttgarter Zeitung" schreibt in ihrer Freitagsausgabe, es "gilt als unwahrscheinlich", dass Daimler-Chef Dieter Zetsche den Posten des Strategievorstandes nach Grubes Ausscheiden neu besetzt. Zetsche werde den Weggang von Grube, dessen Vertrag noch bis 2010 laufe, "dankbar als Beitrag zur gegenwärtigen laufenden Sparrunde werten". Das "Handelsblatt" (Freitag) schreibt, Aufsichtsratsmitglieder plädierten dafür, den Platz des Strategievorstands nicht mehr zu besetzen. Ein Nachfolger Grubes müsse nicht zwangsläufig auf Vorstandsebene angesiedelt sein, zitiert die Zeitung. Ein Daimler-Sprecher wollte sich nicht dazu äußern. Als Indiz für die Einsparung des momentan sechsten Vorstandsmitglieds führt das Blatt geringere Anforderungen an: Daimler war beim japanischen Konzern Mitsubishi ausgestiegen, hatte die damalige MTU Friedrichshafen verkauft, sich bis auf einen kleinen Rest von Chrysler getrennt und die Beteiligung am Luftfahrt- und Rüstungskonzerns EADS verringert. (dpa)
Spekulationen: Daimler könnte Grubes Posten einsparen
Laut Medieninformationen ist es möglich, dass nach dem Wechsel von Rüdiger Grube zur Bahn sein Posten als Strategievorstand bei Daimler eingespart werde. Bei dem Autobauer wollte man sich dazu nicht äußern.