Mittwoch, 23.05.2012
14.10.2008
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Truck-Sparte

Daimler legt Sterling-Produktion still

Daimler stellt wegen der Krise auf dem US-Markt die Produktion der Marke Sterling Trucks ein und schließt zwei Werke in den USA und Kanada. Der Umbau des Lkw-Geschäfts koste rund 3.500 Mitarbeiter den Job, sagte der Chef der Sparte Daimler Trucks, Andreas Renschler, am Dienstag in Stuttgart. Die geplanten Maßnahmen sollen von März 2009 an greifen. Die Kosten für die tiefen Einschnitte bezifferte Renschler auf 600 Millionen Dollar. Mit dem Ende von Sterling Trucks sind die Stuttgarter künftig noch mit vier Lkw-Marken auf dem Markt: Mercedes, Fuso, Freightliner und Western Star. Der Stuttgarter Konzern verspricht sich von dem Maßnahmenpaket eine jährliche Ergebnisverbesserung von 900 Millionen Dollar vom Jahr 2011 an. Die Kosten in Höhe von 600 Millionen Dollar für den Umbau des Nutzfahrzeuggeschäfts werden bis zum Jahr 2011 verteilt. 350 Millionen Dollar sollen noch im laufenden Geschäftsjahr verbucht werden und belasten damit das Jahresergebnis zusätzlich. Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte bereits nach dem ersten Halbjahr die Gewinnziele für 2008 verworfen und die Prognose deutlich gesenkt. Der Autobauer will am Donnerstag kommender Woche (23.10.) die Zahlen für das dritte Quartal vorlegen. Der weltgrößte Nutzfahrzeughersteller reagiere mit dem Schritt auf ein Ende der Boom-Jahre der Branche und die andauernde Nachfrageschwäche in den Kernmärkten, sagte Renschler. Von dieser Entwicklung seien alle Lastwagen-Hersteller betroffen. Das Vorstandsmitglied hatte bereits vor wenigen Wochen auf der IAA Nutzfahrzeuge betont, dass das wirtschaftliche Umfeld der Branche derzeit keinen Rückenwind gibt. Trotz der negativen Entwicklung in Amerika und Europa hatte der Manager aber für das laufende Jahr Zuwächse angekündigt. Es sei aber mit einer weiteren Abkühlung der Märkte zu rechnen, sagte der Lkw-Chef.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Auch Verwaltung-Jobs fallen weg

 
 
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