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Wie viel Daimler für die Anteile gezahlt hat, ist nicht bekannt.
China-Joint Venture
Daimler übernimmt Chrysler-Anteile
Daimler hat von seiner ehemaligen US-Tochter Chrysler deren Anteile am chinesischen Joint Venture mit Beijing Automotive (BAIC) übernommen. "Im Zuge der Trennung haben wir geklärt, dass Daimler das als alleiniger Partner von BAIC weiter betreibt", sagte ein Daimler-Sprecher am Dienstag. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen den bisher drei Partnern werde nun umgesetzt. Zu finanziellen Details wollte er keine Angaben machen. Operativ ändere sich aber nichts bei dem Gemeinschaftsunternehmen in Peking, fügte der Sprecher hinzu. "In einem Teil des Werkes werden weiter Mercedes-Benz-Fahrzeuge gebaut und im anderen Teile Fahrzeuge von Chrysler und Mitsubishi." Mercedes lässt hier die C- und E-Klasse montieren, Chrysler unter anderem das Modell Sebring. Chrysler hatte 1983 mit BAIC in Peking das erste Automobil-Joint Venture in China überhaupt gegründet, das dann in DaimlerChrysler aufging. Nach der Trennung von Daimler und Chrysler wurde dann eine Neuregelung der Kooperation erforderlich. Der Chef des neuen Chrysler-Eigners Cerberus, John Snow, hatte bereits im Mai angekündigt, das Gemeinschaftsunternehmen den Stuttgartern allein überlassen zu wollen. Daimler hatte im vergangenen Jahr die Chrysler-Mehrheit an Cerberus verkauft und ist noch mit knapp 20 Prozent beteiligt. (dpa)
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(Foto: iStockphoto/Archiv/Daimler/AHO-Montage)
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