Mit der Offensive "Fair Repair" warnt die Sachverständigen-Organisation Dekra vor mangelhaften Billigreparaturen. Die Qualität der Unfallreparatur habe entscheidenden Einfluss auf die aktive und passive Sicherheit von Pkw. Immer häufiger würden Fahrzeuge aus Kostengründen im "Do-it-yourself"-Verfahren repariert, kritisierte das Unternehmen. Im Rahmen des Projekts "Competence Center Automotive" hatte die Dekra mit einem VW Passat Baujahr 2000 einen Unfall simuliert und das Fahrzeug danach so billig wie möglich repariert – mit fatalen Folgen. Beim zweiten Crahstest mit Ersatzteilen minderer Qualität "haben die gerichteten Karosserieteile zum Teil ganz anders und viel schlechter reagiert als sie sollten", erklärte Dekra-Geschäftsführer Werner von Hebel. Er fordert eine fachgerechte Kontrolle von Unfallreparaturen. (ds)
Dekra warnt vor Billigreparaturen
Bei Folgeunfällen können Ersatzteile minderer Qualität das Sicherheitsrisiko erhöhen