Donnerstag, 24.05.2012
11.02.2011
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Dachlawinen

Dellenspezialisten auch im Winter gefragt

Nicht nur im Sommer nach großen Hagelschäden, sondern auch im Winter ist das Know-how professioneller "Dellendrücker" gefragt. Das Hagelschaden-Centrum Douteil mit Hauptsitz in Kamp-Lintfort sowie den ständigen Niederlassungen in Essen, Dortmund, Hamburg und München repariert derzeit große Stückzahlen von Dachlawinen-Schäden an Fahrzeugen. Abrutschende Schneemassen und herunterfallende Eispanzer von Hausdächern haben gerade in den heftigen Winterwochen zahlreiche Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen.

"Ein Drittel geringere Kosten"

"Die Dachhautinstandsetzung führen wir bereits seit einigen Jahren regelmäßig in den Wintermonaten durch. In der aktuellen Schneesaison hat es allerdings besonders viele Autofahrer vor allem in Großstädten bei einsetzendem Tauwetter sprichwörtlich kalt erwischt", bestätigt Geschäftsführer Rolf Douteil gegenüber AUTOHAUS-Schaden§manager. Aktuell setzen die Spezialisten durchschnittlich rund 15 Fahrzeuge pro Woche instand.

"Viele Fahrzeugdächer können wir dabei vollständig wiederherstellen – ohne aufwändigen Blechtausch und Neulackierung – allein mit Hilfe der Ausbeultechnik", ergänzt der Geschäftsführer. Die Vorteile liegen auf der Hand: Mindestens ein Drittel geringere Kosten gegenüber einem Teiletausch, kalkuliert Douteil. Zudem bleibt weiterhin die originale Fahrzeugstruktur erhalten, was letztlich auch die Wertminderung des Autos so gering wie möglich hält.

Mit Feinarbeit zum perfekten Ergebnis

Die meisten Schneelawinen hinterlassen ausgedehnte Beschädigungen in der Dachhaut. Diese werden nach der Demontage von Himmel, Schiebedach, Antennen oder Heckklappe zunächst ebenso großflächig rückverformt. Auch die oftmals verbogenen Dachspriegel lassen sich reparieren oder können meist bei eingebauter Dachhaut getauscht werden. Anschließend kommen die gleichen Werkzeuge wie zur Hagelinstandsetzung zum Einsatz. Mit Hebeln oder Zugmethoden werden alle weiteren Unebenheiten beseitigt. "Wichtig ist, die Dachhaut zu retten. Bei den Fahrzeugen, die in diesem Winter bei uns waren, ist dies bislang immer gelungen. Eine Neulackierung des Daches lässt sich hingegen mitunter nicht vermeiden, weil unter anderem der Lack gerissen ist oder beispielsweise Schrauben die Blechhaut stark von unten verformt haben", führt Douteil weiter aus. Ein Großteil komme aber ohne eine neue Farbschicht aus. Die Kunden oder die zuständigen Versicherungen – wie beispielsweise Vollkasko, Haftpflicht oder Gebäudehaftpflicht – profitieren damit enorm von den innovativen Instandsetzungsmethoden. (am)

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

14. Februar 2011 19:18
Robert Paintinger meint:
Also alles was recht ist, aber da möchte ich dabei sein, wenn ein Hageldrücker so eine Dachhaut einwandfrei ausdrückt.

Klappern gehört ja bekanntlich zum Handwerk, aber gleich so.....?

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