7-Tage-Rückblick
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Die US-Verkaufsperformance der deutschen Hersteller war im Januar großteils dürftig.
US-Markt
Deutsche Autobauer lassen Federn
Deutsche Autohersteller haben im Januar in den USA zum Teil kräftige Einbußen hinnehmen müssen. Positiv schnitt lediglich die Daimler-Kernmarke Mercedes ab. BMW, Volkswagen und Porsche mussten dagegen deutliche Rückgänge im Vergleich zum Vorjahresmonat hinnehmen. Audi erreichte im ersten Monat des Jahres ein weitgehend stabiles Absatzergebnis. Insgesamt setzte die Autoindustrie nach Angaben des Marktbeobachters Autodata im Januar auf dem US-Markt 4,3 Prozent weniger ab. Daimler verkaufte mit 18.275 Fahrzeugen 7,1 Prozent mehr Autos der Marke Mercedes-Benz als ein Jahr zuvor. Im vergangen Jahr hatte Mercedes auf dem schwachen US-Markt gegen den Trend bereits um 2,2 Prozent zulegt. Positiv entwickelten sich vor allem die Geländewagen. Der Verkauf der C-Klasse als wichtigstes Einzelmodell auf dem US-Markt kletterte um 18 Prozent auf 4.647 Neuwagen. Beim Erzrivalen BMW gingen die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresmonat um 22,4 Prozent auf 16.935 Fahrzeuge zurück. Der Absatz der Kernmarke gab dabei um 26,7 Prozent auf 14.475 Einheiten nach, die Mini-Verkäufe zogen indes um 20 Prozent auf 2.460 Stück an. BMW begründete das schwache Abschneiden unter anderem mit der guten Nachfrage im Dezember. Trotz des Absatzrückgangs zum Jahresauftakt bekräftigten die Münchner ihre Prognose, im Gesamtjahr den US-Absatz steigern zu wollen. Auch bei VW brachen die Verkäufe im Januar deutlich ein: Insgesamt verkaufte Volkswagen of America 14.411 Fahrzeuge – 13,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Den stärksten Schwund gab es beim Geländewagen Touareg. Deutliche Rückgänge verzeichneten auch die beiden wichtigsten US-Modelle Jetta und Passat. Die Premium-Tochter Audi konnte ihren US-Absatz mit 6.418 verkauften Autos weitgehend stabil halten (plus 0,3 Prozent). Weniger gefragt war aber auch hier mit dem Q7 ein schwerer Geländewagen (minus 26 Prozent). Porsche brachte im Januar ebenfalls deutlich weniger Autos an nordamerikanische Kunden als ein Jahr zuvor. Insgesamt wurden in dem Monat in den USA und Kanada 2.718 Neuwagen abgesetzt. Das waren zwölf Prozent weniger als im Januar 2007. Negative Vorzeichen gab es beim Cayenne und dem 911er. Die Boxster-Baureihe verkaufte sich dagegen mit 779 Einheiten deutlich besser (plus 13 Prozent). GM baut Vorsprung aus Der größte US-Produzent General Motors konnte im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat den Absatz um 2,1 Prozent steigern – Konkurrent Ford büßte dagegen 4,1 Prozent ein. Der frühere Daimler-Partner Chrysler fand rund zwölf Prozent weniger Neuwagen-Kunden als vor einem Jahr. Neun von zehn asiatischen Herstellern waren ebenfalls im Rückwärtsgang unterwegs. Analysten glauben, dass die Autoverkäufe in den USA in diesem Jahr auf ihr niedrigstes Niveau seit 1998 fallen könnten. (dpa/rp)
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(Foto: David Hecker/ddp)
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