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Pkw made in "Schwarz-Rot-Gold" sind in den USA weiterhin gefragt.
US-Markt
Deutsche Autobauer trotzen schwacher Konjunktur
Die großen deutschen Autobauer haben 2007 auf dem schwächsten US-Markt seit neun Jahren fast alle kräftig Gas gegeben. Dagegen stand Volkswagen auf der Bremse. Japans Autoriese Toyota verdrängte in den USA den heimischen Ford-Konzern als die Nummer zwei beim Absatz. Mit dem bisher weltgrößten US-Hersteller General Motors (GM) liefert sich Toyota ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die internationale Spitzenposition. Hohe Spritpreise und die Kreditkrise ließen den US-Automarkt 2007 um 2,5 Prozent auf 16,1 Millionen Wagen einbrechen. Für das laufende Jahr befürchtet die Branche ein weiters Minus oder bestenfalls einen stagnierenden Absatz. Mit Spannung werden nun Neuheiten und Prognosen der Hersteller zur Automesse Mitte Januar in Detroit erwartet. Alle deutschen Hersteller zusammen konnten auf dem wichtigsten Automarkt 2007 gegen den Trend drei Prozent mehr Wagen verkaufen – insgesamt 948.000. Ihr Pkw-Marktanteil stieg auf über zehn Prozent, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit. Alle drei verlustreichen US-Anbieter GM, Ford und Chrysler erlebten 2007 einen herben Absatzeinbruch. Der schwache Dollar und Rabattschlachten machen den deutschen Autobauern in Nordamerika schwer zu schaffen. VW schreibt hier seit Jahren hohe Verluste. Im Unterschied zu BMW und Mercedes-Benz, die 2007 US-Rekordabsätze einfuhren, hat VW kein eigenes Werk in den USA und kämpft mit Schwächen der Modellpalette und des Vertriebs. BMW vorneweg Die Riege der deutschen Hersteller führt in den USA weiter BMW an. Der weiß-blaue Konzern verkaufte dort 2007 335.840 Fahrzeuge der Marken BMW und Mini – ein Plus von 7,1 Prozent. Im Dezember verlangsamte sich der Zuwachs auf ein Prozent. Verfolger Mercedes-Benz schaffte 2007 ein Absatzplus von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt verkaufte die Daimler-Kernmarke 253.433 Wagen, ebenfalls ein neuer Rekord. Im Dezember setzte Mercedes-Benz allerdings knapp drei Prozent weniger Wagen ab. Bei Volkswagen ging der Absatz um 1,9 Prozent zurück auf 230.572 Fahrzeuge. Zum Jahresschluss im Dezember konnte VW allerdings um drei Prozent zulegen. Für 2008 erwartet VW ein signifikantes Wachstum, auch durch die Markteinführung des kleinen Geländewagens Tiguan. Mit einer neuen Strategie will der Wolfsburger Konzern in Amerika aus den roten Zahlen fahren. VW prüft derzeit den Bau eines US-Werks. Die Modellpalette soll auch um speziell für den amerikanischen Markt entwickelte Autos erweitert werden. Spätestens 2018 will VW in den USA 800.000 Volkswagen und 200.000 Audis absetzen.
// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Toyota schlägt US-Konkurrenz
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