Donnerstag, 24.05.2012
11.01.2010
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Detroit

Deutsche Autobauer wollen auf US-Markt angreifen

Die deutschen Autobauer wollen die Schwäche ihrer US-Rivalen nutzen und sich ein größeres Stück vom nordamerikanischen Automarkt sichern. Nach Einschätzung des Branchenverbandes VDA wird der größte Automarkt der Welt im laufenden Jahr um etwa zehn Prozent auf 11,4 Millionen Wagen zulegen. "Wir werden uns vor allem auf einen Angriff im Kleinwagen- und Volumensegment konzentrieren", sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, am Montag zum Auftakt der Autoshow in Detroit. Zudem setzten die deutschen Autobauer alles daran, amerikanische Kunden von den Vorteilen ihrer verbrauchsarmen "Clean Diesel" zu überzeugen. Der US-Markt sei nach einem herben Absatzeinbruch im Krisenjahr 2009 wieder im Aufwind. "Wir erwarten, dass der US-Markt im Jahr 2010 um rund zehn Prozent auf 11,4 Millionen Autos (Light Vehicles) zulegen wird", sagte Wissmann. Die Prognose sei bewusst konservativ, da das Verbrauchervertrauen in den USA weiter auf wackligen Beinen stehe. Deutsche Autobauer wollen mehr als 800.000 Autos verkaufen Die deutschen Hersteller sollten von dem Wachstum profitieren und mehr als 800.000 Autos in den USA absetzen, sagte Wissmann. 2009 verkauften sie dort 763.000 Wagen - nach rund 890 000 Fahrzeugen im Vorjahr. Der US-Markt brach im vergangenen Jahr um 21,2 Prozent auf 10,4 Millionen Autos ein, die deutschen Hersteller hätten sich besser geschlagen als die Konkurrenz. Elf Prozent der deutschen Auto-Exporte seien 2009 in die USA gegangen, wertmäßig entspreche dies einem Anteil von 13 Prozent. Jedes vierte deutsche Auto, das 2009 in den USA verkauft wurde, sei dem Kleinwagensegment zuzuordnen. "2009 war für den US-Markt wohl das schwierigste Jahr seit vielen Jahrzehnten", betonte Wissmann. Obwohl die Finanzkrise den US-Markt stark gebeutelt habe, sehe der VDA aber mittel -und langfristig gute Perspektiven: "Die USA bleiben ein Autoland."

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Marktanteil von zehn Prozent angestrebt

 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

12. Januar 2010 14:08
A.R.Beyer meint:
@ Herrn Hölzel:
Der Rabattprofessor D. ist nur für die Vorhersage der Katastrophen und Nachlässe des deutschen Automarktes zuständig. Die Amerikaner brauchen ihn nicht. Die Amerikaner haben Bob Hope und Johnny Cash.
Die Deutschen haben No Hope und No Cash !
Das ist der Unterschied.


11. Januar 2010 17:51
Dieter M. Hölzel meint:
Bravo, bravo Herr Wissmann, Ihre Einstellung finde ich toll,vielleicht
wirds ja dann noch ein bißchen mehr auch Hierzulande,Optimismus ist ja
noch nicht strafbar, sonst würde Ihnen Ungemach vom Rabattprofessor
drohen, Sie wissen schon, der mit dem Katastrophenblick.

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