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Umweltminister Gabriel: Nur klare politische Vorgaben können ein Umdenken herbeiführen.
Umweltminister Gabriel
"Deutsche bei Hybridautos zu langsam"
Die Politiker-Schelte an der deutschen Autoindustrie in Sachen Umweltschutz geht weiter: Nach Einschätzung von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) fährt die japanische Konkurrenz der heimischen Automobilindustrie bei der Entwicklung, Nutzung und Vermarktung alternativer Antriebe davon. Die deutschen Hersteller agierten beim Bau von Hybridautos bislang sehr langatmig, sagte am Freitag in Schwerin. Im Beisein des Ministers übergab Honda fünf Hybridmodelle an die Gemeinschaft der deutschen Biosphärenreservate. Die Mitarbeiter des Reservats dürfen die Autos, die wahlweise mit Benzin oder Strom angetrieben werden, ein Jahr fahren. Nach Überzeugung Gabriels können nur klare politische Vorgaben ein Umdenken in den Konzernzentralen herbeiführen. "Es war ein Fehler, auf die Selbstverpflichtungen der deutschen Automobilindustrie zu setzen", sagte der Minister. Honda unterhält zur Imagewerbung seit Jahren eine Partnerschaft zum Biosphärenreservat am Schaalsee in Mecklenburg-Vorpommern und dehnt diese nun auf alle 15 deutschen Unesco-Biosphärenreservate aus. (dpa)
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