Deutsche Hersteller haben in den USA einen guten Lauf

02.11.2007 09:18 Uhr
Der Porsche-Export in die USA rollt.

Autobauer glänzten im Oktober im wichtigsten Auslandsmarkt fast durchweg mit zweistelligen Zuwachsraten

Die deutschen Autobauer haben im Oktober auf dem US-Markt teils kräftig zugelegt. Die meisten Wagen setzte BMW ab. Im Vergleich zum Vorjahresmonat seien 9,6 Prozent mehr und damit 26.821 Einheiten an die Kunden übergeben worden, teilte der bayerische Hersteller am Donnerstag mit. Erzrivale Mercedes-Benz setzte zur gleichen Zeit 22.820 Fahrzeuge ab (plus 10,8 Prozent). Das gute Abschneiden verdankte die Daimler-Tochter besonders der Neuauflage der C-Klasse, für die sich mit 7.646 Stück gut doppelt so viele Käufer begeisterten wie im Vorjahresmonat. Audi setzte insgesamt 7.421 Wagen ab - was allerdings einen Zuwachs von 15,4 Prozent darstellte. Nur Porsche konnte mit 21 Prozent noch stärker zulegen. 3.018 Autos brachten die Zuffenhausener an den Kunden. Wichtigstes Modell war der Geländewagen Cayenne mit 1.263 verkauften Exemplaren, gefolgt vom Klassiker 911 mit 1.017 Einheiten. Rückläufig war hingegen der Verkauf der Boxster-Baureihe. Die Audi-Mutter Volkswagen verkaufte unter eigener Marke 17.260 Fahrzeuge - 8,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Besonders das wichtigste Modell Jetta legte zu: um 39,3 Prozent auf 7.771 Einheiten. Der New Beetle schloss von der Stückzahl her fast zum Passat auf mit 2.308 zu 2.432 Wagen. Leichtes Plus bei Toyota Leicht zulegen konnte auch Toyota. Die Japaner setzten im Oktober 4,5 Prozent mehr Wagen ab als noch ein Jahr zuvor. 172.473 Toyotas und 25.119 Lexus gingen an die Kunden. In der Summe von 197.592 Fahrzeugen schlug Toyota damit abermals Ford. Der zweitgrößte US-Autobauer brachte 195.462 Fahrzeuge unters Volk, 9,5 Prozent weniger. Vergleichsweise gut schlug sich der amerikanische Platzhirsch General Motors (GM). Die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge stieg um drei Prozent auf 310.008. Um Verkaufstage bereinigt sank die Zahl jedoch um ein Prozent. Im Oktober 2007 hatte es einen Verkaufstag mehr gegeben als im Oktober 2006. Weiter auf Talfahrt befindet sich Chrysler: Der Autobauer brachte im Oktober nach eigenen Angaben nur noch 145.316 Fahrzeuge an die Kunden – neun Prozent weniger als im Vorjahresmonat. (dpa/rp)

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