Donnerstag, 24.05.2012
20.10.2009
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Kaufzurückhaltung

Deutsche sparen beim Auto

Laut einer Umfrage kommt für mehr als 70 Prozent der Bundesbürger in den kommenden zwölf Monaten der Kauf eines Neu- oder Jahreswagen nicht in Frage. Gerade einmal jeder Fünfte zieht den Erwerb eines Gebrauchtfahrzeugs in Betracht. Das sind zwei Kernergebnisse einer Umfrage der VHV Versicherungen und des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung unter rund 1.000 Pkw-Besitzern. Nach dem Ende der Abwrackprämie lasse sich die überwiegende Mehrheit der Fahrzeughalter auch mit Blick auf das voranschreitende Alter ihres Wagens nicht dazu verleiten, ein neues Auto zu kaufen, heißt es in der Untersuchung weiter. Demnach seien derzeit drei Viertel der Deutschen mit einem Fahrzeug unterwegs, das älter als zwei Jahre sei. Kaum Neues bringt die Umfrage beim Kaufverhalten nach Altersgruppen hervor: So sei bei den 18- bis 29-Jährigen das Interesse an Gebrauchtwagen mit 30 Prozent am stärksten ausgeprägt. Den 50- bis 59-Jährigen sage dagegen am ehesten ein Neu- oder Jahreswagen zu (34 Prozent). In der Altersgruppe "60 plus" wollen den Angaben zufolge zwei von drei Befragten auf einen Autokauf verzichten. (rp)

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

22. Oktober 2009 16:06
Thomas Meier meint:
Ich kann mich da nicht ganz anschließen...schöne Berechnungen und tolle Träumerei, allerdings ist ein kleiner Fehler enthalten.

In Betracht ziehen ist leider nicht gleichbedeutend mit den Kauf wirklich tätigen. Somit sehe ich aktuell 2010 als eines der schwierigsten Jahre in unserer Branche in der näheren Vergangenheit.


21. Oktober 2009 21:53
Ulrich Sihler meint:
Ich kann mich nur dem Kommentar von Hr. Banach anschliessen. Meine Berechnung beruht auf grob geschätzte 50 Millionen Bundesbürger. Dann sind 30% davon 15 Millionen Neu- und Jahreswagen Käufer im Jahr 2010. Wir wären damit beim Absatz Autoland #1 oder #2 hinter China (In USA wird es wohl eher +/- 10 Millionen). Träümen ist erlaubt...oder es kommt ein sensationeller Durchbruch!


20. Oktober 2009 15:29
E.Kühlwetter (Wallibelli) meint:
Wundert mich nicht. Wenn man in nur zwei Jahren -von Kleinwagen abgesehen- 50% und mehr des Neupreises an Wertverlustes einbüßt, müssten die Leute doch mit dem Knüppel geprügelt sein, sich dann schon ein neues Auto zuzulegen.

Die Restwertverfall schlägt überall durch und ist inzwischen zum
dominanten Kostenfaktor geworden. Auch die Umschlagegeschwindigkeit von Neu-und jüngeren Gebrauchtwagen leidet schon jetzt darunter. Uns geht es genauso. Früher wechselten wir alle 3-3,5 Jahre die Fa.-Wagen.Jetzt sind es 4,5-5 Jahre. Alles andere ist unwirtschaftlich.

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