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TÜV Rheinland
Deutsche Toyota-Fahrzeuge bremsen sicher
Der TÜV Rheinland hat in einer gutachtlichen Stellungnahme für Toyota Deutschland die Sicherheit der von der Rückrufserie betroffenen Modelle bescheinigt. Die Prüforganisation sei zu dem Ergebnis gekommen, dass die Fahrzeuge auch im Falle einer Blockade des Gaspedals bei Vollgas sicher bis zum Stillstand abgebremst werden könnten, teilte der Importeur am Freitag mit. Der TÜV Rheinland hatte für seine Untersuchung den Bremsweg der Modelle iQ, Aygo, Yaris, Auris, Verso, Avensis und RAV4 bei voller Zuladung gemessen. Die Fahrzeuge seien jeweils auf 80 Prozent ihrer Höchstgeschwindigkeit beschleunigt und dann zweimal mit Gaspedal im Leerlauf sowie dreimal in Vollgas-Position abgebremst worden. In allen Fällen seien die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Fahrzeugverzögerung und Bremsweg eingehalten worden, hieß es. Toyota Deutschland ruft derzeit 215.796 Toyota wegen klemmender Gaspedale in die Werkstätten zurück. Der Importeur betonte, dass bislang in Deutschland kein Fall bestätigt sei, bei dem es wie in den USA zu einer ungewollten Beschleunigung in Kombination mit Ausfall der Bremse gekommen ist. "Möglicherweise zu langsam reagiert" Anlässlich der deutschen Pressevorstellung des überarbeiteten Auris gab die Toyota Deutschland GmbH unmissverständliche Erklärungen zu Umfang, aktuellem Stand und eingeleiteten Maßnahmen der jüngsten Rückrufe auf dem deutschen Markt ab. Zu Beginn der Veranstaltung räumte Pressechef Jürgen Stolze ein, "dass Rückruf-Aktionen für uns ungewohnt sind und wir daher möglicherweise zunächst zu langsam reagiert haben." Nach Bekanntwerden des Fehlers am 29. Januar sei bereits am 1. Februar eine Lösung entwickelt worden. Am 5. Februar seien allen deutschen Toyota-Partnern Listen mit den Fahrgestellnummern der betroffenen Modelle sowie technische Reparaturanleitungen zur Verfügung gestellt worden, so Stolze. Kunden hätten parallel dazu auch online die Möglichkeit zu prüfen, ob ihr Fahrzeug bzw. dessen Identummer VIN betroffen ist.
// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Bis zu 10.000 Umrüstungen pro Tag möglich – Globale Task-Force
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(Foto: Henning Kaiser/ ddp)
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