22.07.2010
Autoscout24-Umfrage
Deutsche würden Auto auch im Ausland kaufen
Die Grenzen fallen auch beim Autohandel. Eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact im von Autoscout24 zeigt: 72 Prozent aller Deutschen können sich vorstellen, ihren Pkw im europäischen Ausland zu kaufen.
So glaubt jeder zweite Befragte (48 Prozent), der Blick über die Grenzen lohne sich. Zwei von drei Autokäufern (65 Prozent) würden ein Fahrzeug in der Ferne erstehen, wenn sie mindestens ein Viertel sparen könnten, hieß es weiter. Bei einem Preisunterschied von zehn Prozent sind es nur noch zwölf Prozent. Ein Unikat oder ein Modell, das es nur in anderen Ländern gibt, lockt laut Umfrage immerhin noch jeden Dritten (31 Prozent) über die Grenze.
Trotz der prinzipiellen Bereitschaft sind für viele die Hürden noch zu groß. So haben nur 32 Prozent der Befragten angegeben, sie würden keine nennenswerten Probleme beim grenzüberschreitenden Autokauf sehen. 30 Prozent hingegen würde der Papierkrieg abhalten. 72 Prozent sind zudem der Meinung, sich nicht gut genug über den Auslandskauf informieren zu können.
Österreich, Schweiz und Benelux sind beliebt
Die beliebtesten Länder für den Autokauf - unabhängig von einer finanziellen Ersparnis - sind der Umfrage zufolge Österreich, die Schweiz und die Benelux-Staaten. 66 beziehungsweise 63 Prozent der Befragten können sich vorstellen, ihr Auto in einem der beiden Alpenstaaten zu erwerben, 60 Prozent zieht es in eines von Deutschlands westlichen Nachbarländern. Nur zehn beziehungsweise 15 Prozent der Befragten würden ihr Fahrzeug dagegen in Polen oder Tschechien erstehen. (se)
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(Foto: GW-trends)
22. Juli 2010 19:22
müller meint:
Es ist nach wie vor einfach nur noch unglaublich und unfassbar, dass in Deutschland die Fahrzeuge seit ewigen Zeiten auf Nettobasis am teuersten innerhalb der EU bei gleicher Münze sind! Warum soll ein mündiger Bürger für sich nicht den Preisvorteil nutzen um dort einzukaufen, wo das gleiche Fahrzeug aus gleicher deutscher Produktion im Ausland am günstigsten ist?
Das müßten alle Käufer tun, und vielleicht würde man dann in den Herstellerzentralen mit einem Umdenkungsprozess beginnen und für fairere Wettbewerbsbedingungen sorgen, wenn sich die Märkte dann ernsthaft verschieben würden!
Wartung, Betreuung, Kundendienst gibt es überall. Auch da gibt es einen freien, demnächst sicherlich immer freier werdenden Markt!
Wozu die Aufregung?
Wirtschaftlich "fair" wäre, wenn jeder einen Appfel pflücken kann und der Zwerk dazu eine Leiter bekommt!
Leider realitätsfernes Wunschdenken!
Beste Grüße eines auf dem Gebiet erfahrener Handelsmann!
Müller
22. Juli 2010 16:09
U. Kersten meint:
Hallo, geht’s noch ??
Es ist nicht neu das der beratungswillige Kunde ausstirbt (OK zumindest werden es weniger – halt Internetgeneration- nicht 2 min. fragen lieber 2 Std. klicken).
Es ist Fakt, das jeder Händler das Internet benutzt um Umsatz zu generieren. Also bitte der Markt ist verteilt wo einer gewinnt muss ein anderer verlieren.
Gerade die großen Handelsgruppen müssen ja schließlich wachsen um gute kleinere Betriebe zu verdrängen. Dann wird alles gut, dann bestimmt man schließlich ohne Wettbewerb den Preis.
Was machen denn GW Händler ohne Im- Exportgeschäfte bzw. Volumengeschäfte (z.B. Autovermieter)?
Die absoluten Phantasiepreise für PKW in Deutschland werden nun auch langsam dem dümmsten KD bewusst. Eben diese Preise in Deutschland finanzieren aber den Volumen und Exportwahn der Hersteller.
Wozu sitzt ihr hier alle in einem Händlerbeirat ? Warum zerfleischst ihr euch im Kampf um KD und kämpft nicht gemeinsam gegen die, die das Geld verdienen und im Ausland verbrennen, also die Hersteller.
Wo nehmt ihr die Dreistigkeit her z.B. Beratungsgebühren einführen zu wollen. Ihr tretet eure Lieferanten und Dienstleister schließlich bis ihnen die Luft weg bleibt.
Ich bin ein Dienstleister und verstehe die Aufregung nicht. Mit genau euren Praktiken werdet ihr nun selber getrieben eine Lösung zu finden oder aber eure Praktiken zu überdenken.
Zitat Hölzel: Eine erschreckende Mentalität,selber alles was geht einsacken, andere sollen nichts verdienen dürfen aber Steuern zahlen.
Ah gut erkannt, nun muss es nur noch dem VDA und allen Kollegen mitgeteilt werden.
Viel Erfolg dabei. Lang lebe das Mehrmarkenautohaus das seinen Kunden gut bedienen kann und nicht Durch das Herstellergängelband finanziell
ausgesaugt wird.
22. Juli 2010 11:34
A. Aslau meint:
Dann mal los.
Und viel Spass bei Wartung, Reparaturen und evt. kostenloser Ersatzfahrzeuggestellung im Ausland.
Oder aber mit der kurzfristigen Terminvergabe für o.a. Dinge im Inland.
Auch schön, wenn es länderspezifische Aussttattungsdetails gibt und die Ersatzbeschaffung solcher Dinge im Inland Probleme bereitet.
Am interessantesten wird es bei einem möglichen Wandlungswunsch - schwupps zurück ins Ausland, da es vor Ort ja gar kein gültiges Vertragsverhältnis gibt.
Und da hat man bestimmt auch viel Resturlaub für übrig, um den ein oder anderen Termin in Frankreich, Dänemark etc. mal eben wahrzunehmen.
Interessant ist an EDV heutzutage besonders, dass man eben sehen kann, wer mit uns verhandelt hat und ggf. Importe erwarb, wer gar nicht vorgesprochen hat oder aber wer nach der letzten Rechnung bis zur ersten Mahnung wartete.
Und dann wundert man(n/frau) sich, warum plötzlich nur noch bar/EC gezahlt werden muß, ein Ersatzfahrzeug in Rechnung gestellt wird oder aber man für Kulanzen mit Händlerbeteiligung gar nicht mehr in Frage kommt.
Wer nicht will, der hat schon.
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