Donnerstag, 24.05.2012
17.08.2009
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Studie

Deutscher Automarkt vor Horror-Absturz

Dem deutschen Automarkt steht im kommenden Jahr nach Experten-Einschätzung ein noch schlimmerer Absturz als bisher erwartet bevor. 2010 dürfte eine Million weniger Autos als in diesem Jahr verkauft werden, ergab eine gemeinsame Studie des CAR-Centers an der Universität Duisburg-Essen und der Unternehmensberatung Struktur Management Partner. In Deutschland würden damit nur noch 2,7 Millionen Autos verkauft. Im Vergleich zum Jahr 2008 wäre dies ein Rückgang von über zwölf Prozent. Auch auf die Auslandsmärkte sollten sich die deutschen Autobauer im kommenden Jahr keine großen Hoffnungen machen, warnen die Fachleute. Deutschland werde nach dem Ende der Abwrackparty den gesamten europäischen Automarkt im kommenden Jahr um 632.000 Fahrzeuge oder vier Prozent ins Minus ziehen. Die Pkw-Verkäufe in Europa – einschließlich der EU-Erweiterungsstaaten und Osteuropa mit Russland – sinken nach der Prognose auf 15,27 Millionen in 2010. Laut Studie sind es aber nicht nur die Vorzieheffekte, die im kommenden Jahr der Branche das Leben schwerer machen dürften, sondern auch die mit den Abwrackprämien in Europa in Gang gesetzten Rabattspiralen. In Deutschland seien unter Einrechnung der staatlichen NW-Förderung Spitzennachlässe von 58 Prozent zu beobachten. Die Verbraucher hätten sich mittlerweile an niedrigere Autopreise gewöhnt, hieß es. Den Angaben zufolge werden 2010 einzig Russland und England sowie die Länder ohne Verschrottungsprämien in Europa ein Plus bei den Neuzulassungen verzeichnen. Auf globale Sicht lägen derzeit nur in China "stabile Wachstumsmuster" vor und – China stehe für 13 Prozent der weltweit verkauften Autos, hieß es.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Weltmärkte schneller in Erholungsphase – Zulieferer gebeutelt

 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

23. August 2009 18:44
Bernd Reisinger meint:
Dass dem Professor D. überhaupt noch einer zuhört ist erstaunlich.
Sind seine Prognosen doch weniger als selten zutreffend.
Und meist kommen sie unaufgefordert - seine Prognosen.
Warum er das tut, was ihn antreibt? Jeder kann es sich denken der seine Laufbahn verfolgt hat, das hat schon in seinem Job bei Porsche angefangen - es nennt sich Narzissmus


18. August 2009 10:06
Hubert Traeger meint:
Das ist ja klasse!
Da hat eine ganze Branche ein sehr, sehr großes Problem und 2 erwachsene und "wichtige" Männer dieser Branche haben nix anderes zu tun, als sich mit seltsamen Kommentaren wichtig zu machen...

Wenn man diese Kräfte, die hier vergeudet werden, richtig nutzen würde, dann würde vielleicht auch die Gier bezwungen werden.
;-))


17. August 2009 15:05
Jörg-Uwe Banach meint:
Nein, Herr Sack, ich schrieb ausdrücklich über Herrn Professor D. vom CAR der Uni Duisburg-Essen. Ansonsten hätte ich sicherlich allgemein etwas von "Instituten" geschrieben.

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