Deutschland hat in den vergangenen zwölf Monaten mit vier Prozent den höchsten Preisanstieg für Neufahrzeuge in ganz Europa verzeichnet. Das ergab der heute veröffentlichte "Roadtodata Euro Index", der die Autopreise nach Steuern in 19 Ländern ermittelt. Im Schnitt stiegen die Preise in diesem Zeitraum um 2,1 Prozent. Besonders verteuert haben sich nach Angaben der Marktbeobachter hierzulande vor allem Modelle aus dem Kleinwagensegment (plus 6,2 Prozent) und der Unteren Mittelklasse (plus 4,8 Prozent). Lediglich im Luxussegment wurde ein Preisrückgang festgestellt (minus 1,1 Prozent). Auch SUV waren offenbar nicht so stark von der Inflation betroffen. Sie verteuerten sich binnen Jahresfrist um 1,9 Prozent. Die Bruttopreise liegen in Deutschland allerdings nach wie vor zwei Prozent unter dem europäischen Schnitt. Am günstigsten lassen sich Neuwagen in der Schweiz einkaufen, am meisten müssen – dank Luxussteuer – die Dänen für ein neues Gefährt ausgeben. (ng) Eine Übersicht der Preisentwicklung in Deutschland und Europa in englischer Sprache finden Sie rechts in der Downloadbox
Deutschland mit höchstem NW-Preisanstieg in Europa
In den vergangenen zwölf Monaten stiegen die Bruttopreise um vier Prozent / Mit Download