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Gerhard Stach: "Grenze des Erträglichen ist überschritten."
Dicke Luft bei Peugeot Deutschland
"Wir werden wieder die Zähne zeigen." Diese Worte wollte Olivier Dardart als Aufmunterung in Richtung Händlerschaft verstanden wissen. Der Peugeot Deutschland-Chef berichtete anlässlich der Jahreshauptversammlung des Händlerverbandes am Samstag in Frankfurt über viele neue Modelle, die die Löwenmarke in den nächsten Jahren auf den Markt bringen wird. Die Händler sind indes schon seit einiger Zeit der Ansicht, dass ihnen die Zähne gezeigt werden – jedoch in negativer Hinsicht. Ihr Präsident Gerhard Stach brachte es auf den Punkt: "Die Händler beklagen sich über überzogene Markenrituale." Außerdem kritisierte er die restriktive Handhabung der Garantieabwicklung scharf: "Die Garantieprüfungen sind zwar ein legitimes Werkzeug, aber die Hochrechnung von Rückbelastungssummen ist inakzeptabel", erklärte Stach. Obwohl Stach das konstruktive Gespräch mit dem Importeur keineswegs abreißen lassen will, formulierte er klare Forderungen: "Die Grenze des Erträglichen ist überschritten. Es darf keine weitere zeitliche Belastung, keine weiteren finanziellen Einbußen und keine höhere finanzielle Belastung der Händler durch den Importeur mehr geben." Der Verband steht dabei klar hinter seinen Repräsentanten: Präsident Gerhard Stach sowie seine Stellvertreter Detlef Algie und Wolfgang Krohnen wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. (dp) Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in AUTOHAUS 22, das am 19. November erscheint.
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(Foto: AH/Plate)
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