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Dudenhöffer sieht Rettungsmöglichkeit bei Opel-Verkauf
Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer sieht eine Rettungsmöglichkeit für Opel, wenn der US-Mutterkonzern General Motors GM und die europäische Tochter Staatshilfen bekommen und Opel verkauft wird. Der schwedische Verlustbringer SAAB müsse dabei aus dem GM-Europe-Verbund herausgelöst oder geschlossen werden. "Eine Rettung von Opel wäre aber eine Herkules-Aufgabe, weil es hohe Risiken birgt", sagte Dudenhöffer am Montag in Duisburg. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) müsse vor der Gewährung von Staatshilfen bei Opel einen vollständigen Einblick bekommen, fordert Dudenhöffer. Wenn es in den USA ein Staatsprogramm gebe, könne das auch in Deutschland aufgestellt werden. "Im Zweifelsfall für Opel", sagte der Autoexperte von der Universität Duisburg-Essen. Es müsse aber gewährleistet sein, dass dann kein Geld zur Muttergesellschaft in die USA abfließe. GM muss nach Dudenhöffers Ansicht entflochten und die Führung ausgetauscht werden. "Es ist aber schwer, sich einen Käufer vorzustellen", sagte Dudenhöffer. GM Europe habe viele Jahre Verluste ausgewiesen. Außerdem stimme derzeit die Produktions- und Verkaufsstruktur nicht. Der neue Opel Insignia sei zwar ein gutes Modell. Es hätte aber eher die Entwicklung des Astra-Nachfolgers vorgezogen werden müssen, wie das VW beim Konkurrenzmodell Golf gemacht habe, sagte Dudenhöffer. Weitere Mängel seien die zu großen Werkskapazitäten, der geringe Absatz an Privatkunden und der hohe Anteil an Kleinwagen. (dpa)
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(Foto: FH Gelsenkirchen)
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