Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat im von ihr ins Rollen gebrachten Skandal um den Einbau wirkungsloser Rußfilter heute die am Mittwoch von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel vorgestellte freiwillige Selbstverpflichtung für gescheitert erklärt. So hätten sich Dutzende betroffener Kunden in den vergangenen beiden Tagen an den Verband gewandt und berichtet, dass ihnen der versprochene "zügige Umtausch" in den Werkstätten verweigert werde. Offensichtlich hätten sich die beiden Verbände weder mit den Werkstätten vor Ort noch mit den Herstellern von Betrugsfiltern abgestimmt, kritisierte die DUH. ZDK und GVA betonten dagegen heute, dass die am Mittwoch unterzeichnete gemeinsame Erklärung nach wie vor in allen Teilen gelte. Mehr dazu lesen Sie auf unserem Schwesterdienst www.autoservicepraxis.de!
Filter-Austausch: DUH: Filter-Kulanzregelung ist bereits gescheitert
Angesichts "Dutzender" Beschwerden will der Umweltverband eine Anlaufstelle für "betrogene Autohalter" einrichten. ZDK und GVA erklärten unterdessen, die Einigung gelte nach wie vor.