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Die deutschen Autobauer haben im Februar in den USA mit unterschiedlichem Erfolg abgeschnitten.
US-Markt
Durchwachsener Februar für deutsche Autobauer
Die deutschen Autobauer haben im Februar in den USA ein unterschiedliches Bild abgegeben. Strahlender Sieger war die Daimler-Tochter Mercedes, die ihren Absatz zum entsprechenden Vorjahresmonat um 7,3 Prozent auf 18.564 Fahrzeuge steigern konnte. Im vergangenen Jahr hatten die Stuttgarter auf dem schwachen US-Markt gegen den Trend bereits um 2,2 Prozent zulegt. Zulegen konnte vor allem die C-Klasse als wichtigstes Einzelmodell in Nordamerika: Der Absatz stieg um 50 Prozent auf 5.781 Neuwagen. Positive Zahlen kamen auch von Volkswagen. Insgesamt verkauften die Wolfsburger mit 16.556 Einheiten 1,2 Prozent mehr als im Februar 2007. Die beiden wichtigsten Modelle Jetta und Passat verbuchten leichte Zuwächse. Einen deutlichen Einbruch gab es dagegen beim Geländewagen Touareg, dessen Nachfrage um 17,8 Prozent auf 759 Fahrzeuge zurückging. Die Volkswagen-Tochter Audi meldete bis zum späten Abend keine Umsatzzahlen. BMW hingegen musste einen Absatzrückgang um 1,8 Prozent auf 24.190 Stück hinnehmen. Der Absatz der Marke BMW gab dabei um 6,7 Prozent auf 20.775 Fahrzeuge nach, die Verkäufe der Marke Mini stiegen indes um 44,2 Prozent auf 3.415 Fahrzeuge an. Noch schlimmer traf es Porsche mit einem Februar-Minus von elf Prozent auf 1.841 Fahrzeuge. Zwar verdoppelte sich der Absatz des Geländewagens Cayenne auf 812 Neuwagen – vom 911er wurden mit 657 Stück 42 Prozent weniger verkauft als ein Jahr zuvor. Der Absatz der Boxster-Baureihe rutsche um 34 Prozent auf 372 Fahrzeuge ab. Auch Audi hat einen Absatzeinbruch erlitten. Insgesamt habe Audi of America in dem Monat 6.152 Autos verkauft, 6,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen in Auburn Hills mit. Mit Ausnahme des Sportwagens TT waren bei allen Modellen die Absatzzahlen rückläufig. Beim wichtigsten Modell A4 ging der Absatz um 1,3 Prozent auf 2.428 Fahrzeuge zurück. Einen Einbruch verbuchte der Geländewagen Q7, von dem mit 1.130 Neuwagen 35 Prozent weniger verkauft wurden als ein Jahr zuvor. Für den Rückgang machte Audi vor allem das schlechte Wetter zu Monatsanfang und die sich eintrübende US-Wirtschaft verantwortlich. Für März zeigte sich Audi zuversichtlich, wieder bessere Verkaufszahlen zu verzeichnen. Rote Zahlen bei den "Big Three" Die US-Platzhirsche General Motors (GM) und Ford verkauften im Februar ebenfalls weniger Autos. Bei GM fiel der Absatz um 13 Prozent auf 270.423 Fahrzeuge, bei Ford lag das Minus bei 6,9 Prozent (196.681). Chrysler berichtete einen Schwund von 14 Prozent auf rund 150.000 Einheiten. Der japanische Konkurrent Toyota brachte mit 182.169 Fahrzeugen 6,6 Prozent weniger an US-Kunden als im Februar 2007. Von der Marke Toyota wurden mit 160.892 6,3 Prozent weniger abgesetzt als im Vorjahr. Der Absatz der Premiummarke Lexus sank um 9,3 Prozent auf 21.277 Stück. (dpa/rp)
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