Mittwoch, 23.05.2012
30.08.2011
Share |
Karabag new 500E

E-Auto mit halbierten Batteriekosten

Ein wichtiger Grund, warum viele Verbraucher ein Elektrofahrzeug bisher ablehnen, sind die mit dem E-Motor verbundenen hohen Anschaffungskosten. Der Hamburger Elektro-Pionier Karabag bringt jetzt eine neue Version seines 500E auf den Markt, die auf die Energiekosten eines Benziners kommen soll. Möglich wurde dies durch ein intelligentes Energiekonzept, das die Batteriekosten bei einer maximalen Reichweite von rund 100 Kilometern halbierte. Technische Veränderungen wie etwa die Verwendung des Seriengetriebes führten zu weiteren Einsparungen.

"Unser Ziel war es, die Herstellungskosten bei gleichzeitig hoher Fertigungsqualität so zu reduzieren, dass wir letztlich einen Leasingpreis anbieten können, der – kombiniert mit den günstigen Verbrauchswerten – das Auto auf das Kostenniveau eines benzingetriebenen Kleinwagens bringt", erklärte Geschäftsführer Sirri Karabag am Dienstag. Der Mittelständler vertraute dabei auf Know-how "Made in Germany": Zu den Technologiepartnern gehörten u.a. Linde Material Handling und die I+ME Actia GmbH.

Für den auf Basis eines Fiat 500 umgebauten new 500E ruft Karabag eine monatliche Leasingrate von 299 Euro inklusive einer vierjährigen Garantie auf (keine Anzahlung). Ein vergleichbarer Fiat 500 mit Ottomotor koste im Leasing zwar nur 200 Euro monatlich, komme aber bei den zusätzlich aus Steuern, Versicherung, Verbrauch und Wartung bestehenden Betriebskosten auf 412 Euro, rechnet der Umrüster vor. Für den new 500E seien dagegen rund 360 Euro zu kalkulieren.

Um Kosten und Stromverbrauch zu senken, leistet der neue E-Motor 28 kW / 38 PS (bisher 30 kW / 41 PS). Damit beschleunigt der Kleinwagen in 8,5 Sekunden auf 50 km/h, die Tachonadel stoppt bei 105 km/h. Auch bei den Lithium-Polymer-Batterie wurde gespart: Die maximale Reichweite pro Batterieladung geht von 140 auf rund 100 Kilometer zurück. Aus Sicht von Karabag ist das aber kein Problem, da deutsche Autofahrer pro Tag selten mehr als 30 Kilometer zurücklegten. Die Ladezeit beträgt sieben bis acht Stunden bei 230 Volt. (dk)

 
 
 
Zurück Artikel bookmarken Kommentar abgeben Artikel drucken Heft-Abo
 

KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

30. August 2011 16:32
Johann Wiesheu meint:
Also hört sich für mich nach wie vor alles andere als brauchbar an.
max. 100km dann 8 Stunden laden- lächerlich. und selbst wenn das Ding zum gleichen Preis wie ein Benziener laufen würde, ich persönlich würde die lausigen Beschleunigungs- Lade- und Reichweiten- Werte nicht überzeugen. Da zahl ich doch die gleiche Kohle für den Benziener und fahre gnz normal so weit wie ich will. Und zum Schluß verkaufe ich das konventionelle Auto auch wieder- weil es jeder überall fahren und warten kann.

Bin gespannt wann dann wirklich mal ein e- Auto kommen wird, das tatsächlich als alltagstauglich eingestuft werden kann.

Aber das ist meine Meinung.

1 Leserbriefe (Anzeige 1 bis 1)
1

"HB ohne Filter" vom 18. Mai

Kommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat

Heute mit den Themen: BMW-Rekorde, Fiat-Kontraste und Die Autohaus-Zukunft: Personal! MEHR

Frage der Woche

Download

AUTOHAUS-Bildschirmschoner

Ob Autopremiere, Politdebatte oder Promi-Schnappschuss – mit dem "I Saver" sind Sie immer auf dem Laufenden. mehr

Bildergalerien

Branchenrecht


Händlerbefragung

Die aktuelle Ausgabe des AUTOHAUS pulsSchlag

Topthema im Mai: Automobile Zukunft mehr

EXTRA

Jetzt neu: Fachbücher als eBook!

Einige unserer Praxishandbücher und Ratgeber können Sie jetzt auch als eBook bestellen! mehr

Marktplatz

Frische Ware

Auf dem neuen AUTOHAUS Marktplatz finden Sie alle Spezialisten und Dienstleister für ein erfolgreiches Kfz-Geschäft. mehr

Akademie aktuell

Professionelles Teile- und Zubehörmanagement im Autohaus

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Teile- und Zubehörlager ertragreich managen! Anmeldung und Termine

Social Media

Besuchen Sie AUTOHAUS auf Facebook!

"Gefällt mir" – jetzt am virtuellen Stammtisch über bunte Branchenthemen diskutieren! mehr