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Der Elektro-Golf von VW rollt jetzt zu Testzwecken auch in Österreich.
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Hamburg forciert den Ausbau der Elektromobilität. Ein breit angelegtes Konsortium aus Industrie, Handel, Verbänden und Politik will ein Konzept für ein künftiges "Schaufenster der Elektromobilität" entwickeln. Die Hansestadt strebt mit bis zu 15.000 Fahrzeugen bis Ende 2015 eine führende Rolle beim Markthochlauf der E-Autos in Deutschland an. Mit 180 Millionen Euro will der Bund in den kommenden drei Jahren an bundesweit bis zu fünf Standorten anwendungsbezogene Elektromobilitätsprojekte fördern. Die Bewerbungsphase endet am 16. Januar 2012. Die Entscheidung, welche Standorte unterstützt werden, fällt im Laufe des Frühjahrs. (rp)
Volkswagen rollt seinen Ende 2011 in Berlin gestarteten Flottenversuch mit dem Golf Blue-e-motion international aus. In Österreich wurden jetzt 15 Exemplare des Elektroautos an Großkunden und an Porsche Austria übergeben. Als nächste Testmärkte sind im weiteren Jahresverlauf Belgien, Frankreich und die USA eingeplant. Mit den Erfahrungen aus der Erprobung will VW als erstes E-Serienfahrzeug 2013 den Kleinwagen Up auf den Markt bringen. (mid/wp)
Weitere Erkenntnisse will der VW-Konzern mit dem Testbetrieb von Elektroautos der Tochter Skoda in Tschechien sammeln. Dort sind ab sofort zehn Octavia Green E Line auf Basis des Octavia Kombi unterwegs. Der Elektromotor leistet bis zu 85 kW / 116 PS und beschleunigt die Fahrzeuge in zwölf Sekunden auf 100 km/h. Maximal sollen 135 km/h möglich sein. Die Reichweite der Batterie wird mit rund 150 Kilometern angegeben. Die verwendete Lithium-Ionen-Akku besteht aus 180 einzelnen Zellen, wiegt 315 Kilogramm und ist unter dem mittleren und hinteren Fahrzeugboden und teils auch im Kofferraum untergebracht. (mid/js)
Das Elektroauto kann seine Vorzüge und positiven Einflüsse auf individuelle Mobilität, auf Energieverbrauch und Umweltbelastung nur dann ausspielen, wenn es in eine integrierte verkehrspolitische Gesamtstrategie eingebunden ist. Das ist ein Ergebnis aus einer Untersuchung an der TU Berlin über gegenwärtige und frühere Diskussionen in Printmedien zu dem Thema. Als Vergleich zogen die Forscher die Berichterstattung über den vor rund fünfzehn Jahren gelaufenen Elektroauto-Feldversuch auf Rügen heran. Als Unterschied erkannten sie, dass in der aktuellen Debatte die erneuerbaren Energien einen deutlich höheren Stellenwert einnehmen. Allerdings spielten verkehrs- und umweltpolitische Überlegungen dabei nur eine untergeordnete Rolle. (mid/wp)
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(Foto: Imago/Xinhua)
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