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Bis zur ersten Juni-Woche soll dem Vernehmen nach unter Dach und Fach sein, wie VW und Porsche verschmolzen werden.
Zusammenschluss
Erste Gespräche über VW/Porsche-Zukunft
Die Gespräche über die künftige Struktur des Autoimperiums VW/Porsche haben am Montag begonnen. Bei dem Treffen sollten zunächst Betriebswirte, Juristen sowie Strategen der beiden Unternehmen über Details des Zusammenschlusses beraten, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur. Auch Vertreter von Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) sollten nach den Informationen mit am Tisch sitzen. Für eine Zusammenkunft der Verhandlungsführer Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und Finanzvorstand Holger Härter sowie VW-Chef Martin Winterkorn und Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch sei es derzeit noch zu früh. Sehen werden sich die vier Spitzenmanager und VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch voraussichtlich aber spätestens am Dienstagnachmittag bei einer Sitzung des Audi-Aufsichtsrates. Das Gremium trifft sich im Vorfeld der Hauptversammlung der VW-Tochter am Mittwoch in Neckarsulm. Piëch, Winterkorn, Pötsch, Wiedeking und Härter sitzen allesamt auf der Arbeitgeberbank im Aufsichtsrat der Ingolstädter. Bis zur ersten Juni-Woche soll dem Vernehmen nach unter Dach und Fach sein, wie VW und Porsche verschmolzen werden. Dabei will Wiedeking dem Vernehmen nach den Arbeitnehmervertretern entgegenkommen. Er würde einer Regelung zustimmen, wonach in dem neuen Konzern nur dann neue Fabriken gebaut oder vorhandene verlagert werden können, wenn die Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat dem zustimmt, hieß es in Stuttgart. Für VW ist diese Klausel schon bisher im VW-Gesetz und in der VW-Satzung verankert. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte am Wochenende berichtet, Wiedeking habe seinen mehrjährigen Feldzug gegen das VW-Gesetz aufgegeben. Wichtige Fragen, die es bei den Gesprächen zu klären gilt, sind vor allem, wo der neue Konzern seinen Sitz hat und wer an der Spitze steht. Medienberichten zufolge soll die Zentrale in Wolfsburg oder Hannover angesiedelt werden. Ein Porsche-Sprecher sagte dagegen am Montag, es sei noch völlig unklar, von welcher Stadt aus der VW/Porsche-Konzern künftig gelenkt werde.
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(Foto: David Hecker/ddp)
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