ESP und Xenonlicht stehen bei Autokäufern auf der Liste der optionalen Sicherheitsausstattungen ganz oben. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie unter 600 Autokäufern des Nürnberger Marktforschungsunternehmens Puls. Bei der Möglichkeit von Mehrfachnennungen sei für 59 Prozent der Schleuderschutz in der Anschaffungsplanung besonders wichtig, hieß es. 37 Prozent nannten Xenonscheinwerfer. Gleichzeitig konstatierten die Marktforscher ein Informationsdefizit bei Autokäufern zu Xenonlicht. Nur 44 Prozent fühlten sich zu dieser Ausstattung gut informiert. 48 Prozent hätten dagegen lediglich einmal davon gehört, acht Prozent hätten Xenonscheinwerfer bislang noch gar nicht wahrgenommen. Zudem konnte mehr als die Hälfte der befragten Autokäufer keinen Vorteil der Xenonlampen nennen. "Der Automobilhandel ist in diesem Zusammenhang als Ansprechpartner in Zukunft stärker gefordert", folgerte Puls-Geschäftsführer Konrad Weßner aus den Ergebnissen. Denn nach Angaben von zusätzlich über 250 befragten Händlern biete jedes dritte Autohaus Xenonscheinwerfer nur auf Kundennachfrage bzw. gar nicht an. (rp) Weitere Details stehen unten in der Downloadbox zum Abruf bereit.
- Puls-Umfrage Sicherheitsoptionen (327.7 KB, PDF)