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Euroda-Vize Albert Still glaubt an die Überlebensfähigkeit von Opel.
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Euroda warnt vor Opel-Insolvenz
Die europäische Opel-Händlervereinigung Euroda hält die Debatte über eine mögliche Opel-Insolvenz für schädlich. Albert Still, Vizepräsident des Verbandes, sagte im Gespräch mit AUTOHAUS Online: "Rein formaljuristisch kann man eine Insolvenz schon machen, man darf aber die Konsequenzen für die gesamte Handelsorganisation nicht vergessen." So hätte eine Opel-Insolvenz nicht nur Auswirkungen auf den Markt und das Markenimage, sondern wäre auch für die Masse der Opel-Händler absolut schädlich, vor allem weil dann Forderungen verschwänden. Bei der Rettung von Opel setzt Euroda deswegen ganz auf die Karte Magna. In einem mehrstündigen Gespräch hatten die Parteien letzte Woche grundsätzlich Einigkeit über eine mögliche Zusammenarbeit erzielt (wir berichteten). "Magna hat uns ein schlüssiges Konzept präsentiert, das vor allem bei den Themen Produktentwicklung und Vertrieb den Vorstellungen von Euroda - und auch mir persönlich - sehr gut entsprochen hat", erläuterte Still. Details wollte er nicht nennen. Mit dem zweiten Opel-Interessenten, dem Finanzinvestor RHJ International, sei man nicht im Gespräch, ein Kontaktversuch des Verbandes sei ohne Resonanz geblieben. Dem von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Gutachten der Investmentbank Lazard, demzufolge Opel kaum Perspektiven als eigenständiger Autobauer hat, kann Still nichts abgewinnen: "Ich bin überzeugt, dass Opel die kritische Masse erreicht, die der Konzern als OEM braucht." Beteiligung der Opel-Händler weiter geplant Still bestätigte außerdem, dass eine Beteiligung der Opel-Händler weiterhin geplant sei. Das Euroda-Konzept sieht vor, dass die 4.000 Verbandsmitglieder aus 25 europäischen Staaten über einen Zeitraum von drei Jahren einen Betrag von 150 Euro pro verkauftem Neufahrzeug in einen Beteiligungsfonds für ein neues Opel-/Vauxhall-Unternehmen einzahlen. Der Verband geht davon aus, dass sich die Investition auf bis zu 500 Millionen Euro belaufen wird. Im Gegenzug wollen die Händler einen Anteil von zehn bis 15 Prozent an dem neuen Autobauer halten. (se)
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(Foto: Archiv/AHO-Montage)
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